UBS mit Konzernergebnis von 2,199 Mrd. Franken im 3. Quartal

Trotz dieser Erwartungen fiel das gegenüber dem Vorjahr um 15% auf 2’199 Mio CHF gesunkene Konzernergebnis doch deutlich unter den Prognosen des Marktes aus. Die UBS-Valoren quittieren den Abschluss zur Börseneröffnung mit herben Verlusten von über 5%.


Netto-Neugeldzufluss von 41,9 Mrd. Franken
Dagegen überzeugte die Schweizer Grossbank einmal mehr bezüglich des Netto-Neugeldzuflusses von 41,9 Mrd CHF und der verwalteten Vermögen von 2’879 Mrd CHF, die die Konsensschätzungen deutlich übertrafen. Damit hat die UBS die Basis für künftiges Wachstum gelegt.


Rekordjahr erwartet
CFO Clive Standish, der an einer Telefonkonferenz am Dienstag Morgen das vorgelegte Quartalsresultat als solide bezeichnete, äusserte sich denn auch zuversichtlich über die weitere Entwicklung des Instituts, das aufgrund seiner Struktur von der globalen Vermögensbildung profitieren könne. Die UBS erwartet denn auch, dass 2006 insgesamt als weiteres Rekordjahr sowohl bezüglich Performance wie auch mit Blick auf die strategischen Fortschritte in Erinnerung bleiben wird.


Stark gestiegene Kosten
Das Salz in der Suppe im dritten Quartal waren in erster Linie die stark gestiegenen Kosten. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 7’715 Mio CHF. Dafür war der höhere Sach- und Personalaufwand verantwortlich, welcher durch den Ausbau des Geschäftes und das zusätzliche Personal in Schlüsselbereichen getrieben wird. Der Personalbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2005 um 6’024 Mitarbeiter auf 75’593 Beschäftigte.


Aufwands/Ertragsverhältnis auf 73,8 % erhöht
Den gestiegenen Kosten stand ein Geschäftsertrag gegenüber, der sich im Vergleich zum Vorjahr nur um 1% auf 10’462 Mio CHF verbesserte. Entsprechend erhöhte sich das Aufwands/Ertragsverhältnis auf 73,8% verglichen mit 66,7% im Vorquartal respektive mit 68,9% in der gleichen Vorjahresperiode. Damit hinkt das Institut hinter seinem Ziel, nämlich „best in class“ zu sein, hinterher. Das UBS-Management wollte an der Telefonkonferenz darin aber kein Alarmzeichen sehen. Die Bank rechne mit einer sich abschwächenden Wachstumsrate der Kosten, hiess es. (awp/mc/pg)

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