Uhrenexporte August weiter rückläufig – leichte Verbesserung

Die Exporte von Armbanduhren sanken wertmässig um 23,1% auf 772,8 Mio CHF. Die Stückzahl reduzierte sich um 34,4% auf 1,1 Mio Stück. In der Kategorie «andere Produkte» fielen die Exporte um 7,4% auf 69,8 Mio CHF.


Umsatz mit Golduhren sinkt am stärksten
Die Umsätze waren im Exportgeschäft im Vergleich zum Vorjahr bei allen Materialien rückläufig. Der Umsatz mit Golduhren sank überdurchschnittlich um -28,7%. Derweil gaben Stahl- (-23,1%) und zweimetallige Produkte (-19,0%) etwas weniger deutlich nach. Verhältnismässig am besten schnitt die Kategorie «Andere Metalle» ab, wo der Rückgang bei -6,9% lag, so die Mitteilung weiter.


Höhere Exporte nach China – massiv tiefere in die USA
Die Exporte nach Hongkong sanken um deutliche 25,5% auf 130,9 Mio CHF. Noch stärker fiel der Rückgang in die USA (-37,1% auf 93,9 Mio CHF) aus. Die Exportzahlen für China stiegen hingegen um 20,0% auf 69,1 Mio CHF. Die europäischen Märkte entwickelten sich für die Schweizer Uhrenindustrie unterschiedlich, schreibt der Verband weiter. Die Exporte nach Frankreich gingen deutlich um 24,0% auf 55,7 Mio CHF zurück, jene nach Deutschland gingen nur um 2,5% auf 53,9 Mio CHF zurück.


Umsatzrückgang auf Jahresbasis bei 25,9 Prozent
In den Monaten Januar bis August sanken die Uhrenexporte kumuliert um 25,9% auf 8,1 Mrd CHF. (awp/mc/pg/12)

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