Uhrenexporte im Mai um fast 30 Prozent eingebrochen

Bei den Armbanduhren lag der wertmässige Rückgang bei 27,3% auf 1’019,8 Mio CHF, die Stückzahl reduzierte sich um 20,7% (auf 1,6 Mio). Der Umsatz der Kategorie «andere Produkte» fiel um 31,9% auf 66,1 Mio CHF. Golduhren hätten ebenso einen scharfen Rückgang zu verzeichnen gehabt wie zweimetallige Uhren, schreibt der FHS. Einen grossen Einfluss habe der Preis von Stahl auf das Total gehabt. So ist die Zahl der exportierten Stücke weniger stark zurückgefallen als der Wert.


Auch Uhren im Wert von über 3000 Franken stark betroffen
Nachdem sich bei den Armbanduhren der Verkauf der Stücke zu mehr als 3’000 CHF lange gegen den Trend stabil halten konnte, sei dies nun seit mehreren Monaten nicht mehr der Fall. Im Mai brachen die Verkäufe in dieser Kategorie um über 30% ein, während sich die Verkäufe in den Kategorien 0 bis 200 CHF und 500 bis 3’000 CHF um je rund 20% verlangsamten. Die Kategorie 200 bis 500 CHF hielt sich mit einem Minus von 10% noch am besten.


Minus in den ersten fünf Monaten bei 25 Prozent
In den ersten fünf Monaten erlebten die Uhrenhersteller kumuliert einen Einbruch des Marktes um 25,0% auf 5’027 Mio CHF. Die annualisierte Veränderung liegt bei -8,8%. (awp/mc/pg/10)

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