Unilever steigert Q1-Gewinn trotz höherer Rohstoffpreise

Dies teilte der Konzern am Donnerstag mit. Dabei schlugen sich auch Verkaufserlöse positiv nieder. Vor Steuern verdiente Unilever 1,782 Milliarden Euro und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 9,528 auf 9,571 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe belief sich das Plus auf 7,2 Prozent und lag damit höher als von Analysten erwartet. Vor allem in Mittel- und Osteuropa konnte der Konzern zulegen, wohingegen sich der wettbewerbsintensive deutsche Markt für Unilever schwächer entwickelte.


Preiserhöhungen
Unilever hatte im Januar seine Käsemarke «Boursin» an den Käsehersteller Le Groupe Bel verkauft. Zudem hat der Konzern seine Zusammenarbeit mit dem US-Getränkekonzern PepsiCo bei der Vermarktung von Lipton-Tee zum Jahresbeginn ausgebaut. Auf der anderen Seite seien aber die Rohstoffpreise im Quartal gestiegen, so Unilever. Die weltweite Nummer zwei nach Procter & Gamble hat deswegen die Preise bereits angehoben und will dies auch weiterhin tun.


Zuversichtlicher Ausblick
Vorstandschef Patrick Cescau sprach insgesamt von einem «guten Start in das neue Geschäftsjahr». Er sei zuversichtlich, dass der bereinigte Umsatz 2008 stärker als die bislang angepeilten drei bis fünf Prozent wachsen werde. Unilever vertreibt Marken wie Knorr, Langnese, Dove oder Vaseline. (awp/mc/ps)

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