US-Behörden stellen Zivilverfahren gegen Panalpina ein

Im Rahmen eines Vergleichs bezahlt Panalpina den Behörden nun 375?000 Dollar bezahlen, wie der Anbieter von Transport- und Logistikdienstleistungen am Montag mitteilt. 


Vorwürfe beidseits nicht bestritten
Die gegen Panalpina eingereichte Zivilklage betrifft nominelle Bewirtungsspesen, welche angeblich von einem ehemaligen Panalpina-Mitarbeiter für Angestellte des Unternehmens Kellogg, Brown and Root (KBR) übernommen wurden. Diese Spesen seien im Rahmen des von der US-Regierung betriebenen Logistics Civil Augmentation Program (Logcap III) unter Verletzung des U.S. False Claims Act angefallen. Es handelte sich mehrheitlich um die Übernahme der Kosten für alkoholfreie Getränke, Mahlzeiten und Golf-„green fees“. Bei dem jetzt geschlossenen Vergleich anerkennen oder bestreiten weder Panalpina noch die US-Behörden die Vorwürfe. Die beiden Parteien haben sich darauf geeinigt, die Untersuchung einzustellen und die von „qui tam“-Zivilklägern eingereichte Klage abzuweisen.


Panalpina günstig weggekommen
Panalpina ist bereit, den US-Behörden einen Betrag in Höhe von 375?000 USD zu bezahlen und das Verfahren damit einvernehmlich beizulegen. Diese Summe ist substantiell tiefer als die Vergleichszahlungen anderer in diesem Verfahren involvierter Beklagter. Die vergleichsweise geringe Summe würdigt Panalpinas Zusammenarbeit mit den Behörden sowie das sehr strenge Compliance-Programm des Unternehmens. Zudem wurden die behaupteten Aktivitäten von einem ehemaligen Mitarbeiter ohne Wissen, Zustimmung und Beteiligung der heutigen Führungskräfte vorgenommen. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Panalpina eine interne Untersuchung eingeleitet und festgestellt, dass sämtliche Mitarbeiter, die in irgendeiner Form in unzulässige Aktivitäten involviert waren, die Firma verlassen hatten. Panalpina verpflichtet sich höchster ethischer Standards bei allen ihren Aktivitäten. (panalpina/mc/ps)

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