US-Eröffnung: Fester – Daten und Quartalsberichte geben Auftrieb

«Das ist ein grossartiger Wert, der uns eine gute Vorgabe für die zweite Jahreshälfte gibt, wenn wir uns nicht mehr auf die staatlichen Stimulierungsmassnahmen verlassen können», sagte Jack Ablin, Vorstand des Investmentgeschäfts bei der Harris Private Bank in Chicago. Auch die Bestätigung für eine zweite Amtszeit von US-Notenbankchef Ben Bernanke stützte die gute Stimmung an den US-Börsen.


Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) gewann 1,01 Prozent auf 10.222,56 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index rückte um 0,91 Prozent auf 1.094,35 Punkte vor. An der Nasdaq stieg der Composite Index um 0,79 Prozent auf 2.196,27 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,60 Prozent auf 1.781,64 Punkte.


Ein deutlicher Gewinnsprung im wichtigen Weihnachtsquartal liess Amazon-Titel um 2,45 Prozent auf 128,75 US-Dollar steigen. Zudem rechnet der weltgrösste Online-Versandhändler auch im laufenden Vierteljahresabschnitt mit kräftigem Wachstum. Letztlich will Amazon genug Geld in der Kasse übrig behalten, um für bis zu zwei Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen zu können.


Dagegen gaben Aktien von Microsoft nach deutlichen Auftaktgewinnen um moderate 0,31 Prozent auf 29,07 Dollar nach. Auch der grösste Softwarehersteller der Welt kann auf ein erfolgreiches Schlussquartal zurückblicken, in dem der durchschlagende Erfolg des neuen Betriebssystems Windows 7 die Kassen füllte. Gewinn und Umsatz hatten gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt und die Analystenerwartungen übertroffen.


Die Anteilsscheine von Honeywell International quittierten die Zahlenvorlage mit deutlichen Abschlägen von 2,99 Prozent auf 38,63 Dollar. Die Gewinne des Mischkonzerns waren im vierten Quartal leicht rückläufig. Als Gründe wurden die schwache Nachfrage nach Komponenten im Bereich Luftfahrt und nach Klimaanlagen genannt. An seinen Gewinnzielen für 2010 hält Honeywell jedoch fest.


Beim Ölkonzern Chevron Corp. verhalf ein Umsatzanstieg, der positiv überraschte, den Aktien zu Kursgewinnen von 0,57 Prozent auf 73,66 Dollar. Der Gewinn im vergangenen Quartal war allerdings zurückgegangen. NRG Energy standen an ihrem ersten Handelstag im S&P 500 unter keinem guten Stern. Die Papiere des Versorgers, die die Titel von Sun Microsystems im Index ersetzen, gaben um 0,77 Prozent auf 24,53 Dollar nach. (awp/mc/pg/26)

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