US-Eröffnung: Freundlich – Konjunkturdaten bringen keinen Impuls

Die Konjunkturdaten wirkten leicht positiv, auch wenn sie nicht den erhofft starken Impuls gebracht hätten. Der Case-Shiller-Hauspreisindex signalisierte eine zaghafte Stabilisierung des Häusermarktes. Die Zahlen hätten aber wie auch die neuen Daten zum Verbrauchervertrauen, die eine überraschend deutliche Aufhellung der Stimmung zeigten, den Markt nicht stark bewegt.


Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) gewann im frühen Verlauf 0,25 Prozent auf 10.573,53 Zähler. Damit steht der weltweit bekannteste Aktienindex auf dem höchsten Stand seit Anfang Oktober 2008. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,16 Prozent auf 1.129,53 Zähler zu. An der Technologiebörse Nasdaq überwogen allerdings die Minuszeichen und der umfassende Composite Index rückte um 0,02 Prozent auf 2.291,47 Punkte vor. Der Nasdaq 100 verlor 0,09 Prozent auf 1.876,53 Zähler.


Bei anhaltend sehr dünner Nachrichtenlage standen im Dow Jones die Aktien von Walt Disney ohne Nachrichten mit plus 0,97 Prozent auf 32,22 US-Dollar an der Spitze. Zu den schwächeren Werten zählten Finanztitel wie Bank of America mit einem Abschlag von 0,39 Prozent auf 15,23 Dollar und American Express mit minus 0,56 Prozent.


Rohstoffwerte wie Alcoa oder ExxonMobil profitierten unterdessen von steigenden Metallpreisen und einem Ölpreis nahe 79 Dollar. Bereits in London führten Minenwerte den Index an und lieferten damit eine positive Vorlage. Im Dow verteuerten sich Alcoa-Aktien um 0,87 Prozent auf 16,24 Dollar, Exxon-Titel gewannen 0,28 Prozent auf 69,27 Dollar.


Im technologielastigen Nasdaq 100 zählten Amazon.com mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent auf 140,32 Dollar zu den Favoriten, nachdem zwei Brokerhäuser ihre Kursziele für die Aktien des Online-Händlers erhöht hatten. Die Analysten von Piper Jaffray und Kaufman Bros äusserten sich nun optimistischer. Microsoft-Aktien verteuerten sich auch um 0,74 Prozent auf 31,39 Dollar. Der Softwarekonzern will auf dem chinesischen Markt für Suchmaschinen angreifen. Marvell Technologies waren mit minus 1,31 Prozent auf 20,29 Dollar schwächster Wert in dem Auswahlindex.  (awp/mc/pg/22)

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