US-Eröffnung: Kaum verändert – Konjunktur – und Unternehmenszahlen

In der vergangenen Woche waren die US-Indizes überwiegend auf mehrjährigen Hochs in das lange Wochenende gegangen. Am Montag waren die Kapitalmärkte in den USA wegen des Feiertages „Martin Luther King Day“ geschlossen geblieben. Die Berichtssaison komme in dieser Woche erst so richtig in Fahrt und dies stehe im Fokus der Börsen, sagten Händler am Dienstag. Auf der Seite der Konjunkturberichte gab der Empire State Index Auskunft über die Geschäftstätigkeit des Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York. Diese hat sich den Angaben nach im Januar stark eingetrübt.


Bereits vor Börsenstart hatte der Finanzwert Wells Fargo Company die Bilanz zum vierten Quartal präsentiert. Die Aktien stiegen um 0,75 Prozent auf 36,26 Dollar. Das Ergebnis des Finanzunternehmens sei auf den ersten Blick wie erwartet ausgefallen, sagte ein Händler. Die Erträge seien unterdessen etwas besser als erwartet ausgefallen.


Titel von US Bancorp gewannen nach der Vorlage von Zahlen für das vierte Quartal 0,03 Prozent auf 35,58 Dollar. Der Gewinn war um vier Prozent gestiegen, unter anderem dank eines auf Provisionseinnahmen basierenden Umsatzwachstum, Verbesserungen in der Kreditqualität sowie Kostenkontrollen.


Aktien von Forest Laboratories blieben nahezu unverändert mit minus 0,01 Prozent auf 53,72 Dollar. Das Pharmaunternehmen hat nach starken Quartalszahlen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Forest Labs hatte mit einem Gewinn je Aktie von 0,78 Dollar im dritten Quartal die Analystenerwartungen von 0,66 Dollar übertroffen. Für das Gesamtjahr werden nun 2,79 bis 2,84 Dollar nach bislang 2,60 bis 2,65 Dollar je Aktie erwartet.


Mit Spannung wird der nachbörslich angekündigte erwartete Bericht des weltgrössten Chipbauers Intel erwartet. Der Konzern dürfte im vierten Quartal Experten zufolge deutlich weniger verdient haben als ein Jahr zuvor. Die Titel gaben 0,28 Prozent auf 21,85 Dollar ab. In der Vorwoche hatte der Intel-Konkurrent Advanced Micro Devices (AMD) vor enttäuschenden Ergebnissen gewarnt und damit die eigenen Aktien unter Druck gesetzt.


Pfizer-Titel rückten um 0,04 Prozent auf 26,68 Dollar vor. Der Pharmakonzern könnte mehrere tausend Stellen streichen, wie das „Wall Street Journal“ berichtet. Es gebe womöglich im europäischen Verkauf einen erheblichen Personalabbau. Pfizer nahm nach Angaben der Zeitung keine Stellung. (awp/mc/gh)

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