US-Öl kostet weiter mehr als 133 Dollar

Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli 133,15 Dollar und damit 96 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Rekordstand vom vergangenen Donnerstag bei 135,09 Dollar bleibt damit in Reichweite. Händler führten das weiterhin hohe Preisniveau insbesondere auf Berichte über vermehrte Gewalttaten im Erdölexportstaat Nigeria zurück. Nigerianische Rebellen haben nach eigenen Angaben im Nigerdelta bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Öl-Pipeline elf Soldaten getötet. Die Bewegung zur Befreiung des Niger-Deltas gab in einer am Montag verbreiteten Erklärung an, die Soldaten bei einem Schusswechsel getötet und ihr Boot versenkt zu haben. Ein Armeesprecher bestätigte im britischen Rundfunksender BBC den Anschlag, widersprach aber der Behauptung, es habe Tote unter den Soldaten gegeben. (awp/mc/pg)

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