US-Öl kostet weiter mehr als 133 US-Dollar

Das waren 1,07 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 24 Cent auf 132,61 Dollar.


Angriffe in Nigeria
Die Nachricht neuer Angriffe der nigerianischen Befreiungsgruppe MEND auf eine Rohölförderanlage von Royal Dutch Shell habe den US-Ölpreis erneut über 133 Dollar je Barrel getrieben, schreibt Commerzbank-Experte Eugen Weinberg in einer Studie. Darüber hinaus habe OPEC Präsident Chakib Khelil zum wiederholten Mal geäussert, dass aufgrund einer ausreichenden Marktversorgung eine Ausweitung der Fördermenge nicht geplant sei.


Förderung in Mexico rückläufig
Nicht zuletzt habe die Nachricht von niedrigeren Produktionsmengen in Mexiko nachgewirkt, schreibt Weinberg. Die Produktion fiel wegen geringerer Förderergiebigkeit der grossen Felder um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,7 Millionen Barrel pro Tag. Mexiko hatte im Jahr 2006 noch 3,2 Millionen Barrel täglich gefördert und war seinerzeit das sechstgrösste Produzentenland der Welt.


Preis für OPEC-Rohöl leicht gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen leicht gestiegen. Nach Angaben des OPEC-Sekretariat vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl aus den Fördergebieten des Kartells am Montag 126,57 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Freitag. Am vergangenen Donnerstag war der Korbpreis auf einen Rekordstand von 127,59 Dollar gestiegen. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf der Basis von 13 Sorten der Organisation. (awp/mc/pg)

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