US-Ölpreis beschleunigt Rekordjagd und erreicht erstmals 135 Dollar

Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli kostete im asiatischen Handel in der Spitze 135,04 Dollar und damit so viel wie noch nie. Im weiteren Handelsverlauf rutschte der Preis wieder auf 134,67 Dollar. Damit kostete US-Öl aber immer noch 1,50 Dollar mehr als im späten Mittwochhandel.


US-Lagerbestände überraschend zurückgegangen
Der überraschende Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in den USA habe die Rekordjagd an den Ölmärkten noch einmal beschleunigt, hiess es von Händlern. In der grössten Volkswirtschaft der Welt sind die Vorräte an Rohöl nach Angaben des US-Energieministeriums um 5,4 Millionen Barrel auf 320,4 Millionen Barrel gesunken. Von Thomson Financial News befragte Experten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,7 Millionen Barrel gerechnet. Auch wenn die Weltwirtschaft nach wie vor gut mit Rohöl versorgt werde, habe sich die Sorge vor künftigen Versorgungsengpässen an den Ölmärkten verstärkt, sagte der Rohstoffexperte Victor Shum vom Beratungshaus Purvin und Gertz in Singapur. (awp/mc/ps)

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