US-Ölpreis steigt über Marke von 81 Dollar

Händler begründeten die höheren Notierungen auch mit robusten Konjunkturdaten aus den USA. Darüber hinaus habe der Streit zwischen Russland und Weissrussland über eine Verlängerung eines Öl-Vertrags, der am Neujahrstag ausgelaufen war, die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Weissrussland will deutlich mehr Geld für das Weiterleiten nach Westen, während Russland eine Erhöhung seiner Exportzölle anstrebt. Dieser Streit sei zwar kein grosser Anlass zur Sorge, unterstütze aber die derzeit positive Stimmung am Ölmarkt, sagten Händler. Die Commerzbank hält das Risiko von Lieferausfällen für gering. Gestützt werde der Ölpreis derzeit vor allem durch den Konjunkturoptimismus.


Hoffnung auf fortgesetzte Konjunkturerholung
So bestätigte der Einkaufsmanager-Index (ISM) für das Verarbeitende Gewerbe in den USA am Nachmittag mit einem kräftigen Sprung auf ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch nach Einschätzung der Helaba das Bild einer fortgesetzten Konjunkturerholung. «Positiv zu werten ist der gestiegene Beschäftigungssubindex, der Hoffnungen schürt, dass der Stellenabbau zum Erliegen kommt», heisst es in einer am Montag veröffentlichten Studie. Am Freitag steht der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember zur Veröffentlichung an.


Auch Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag (Silvester) im Durchschnitt 77,13 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
(awp/mc/ps/15)

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