US-Schluss: Sehr fest – Schnäppchenjäger vor Feiertag treiben an

Besonders gefragt seien der Technologiesektor und Energieunternehmen gewesen. Der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) konnte zur Schlussglocke Gewinne von 2,91 Prozent auf 8.726,61 Zähler verbuchen. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 3,53 Prozent auf 887,68 Zähler nach oben. An der NASDAQ gewann der Composite-Index 4,60 Prozent auf 1.532,10 Punkte. Der NASDAQ 100 stieg um 4,42 Prozent auf 1.193,09 Punkte.


Allen voran schossen Aktien von General Motors (GM) und Ford Motor um 35,11 Prozent auf 4,81 Dollar bzw. 29,52 Prozent auf 2,15 Dollar nach oben. Händler verwiesen darauf, dass sich die Chefs der beiden angeschlagenen US-Autobauer und der Vorsitzende von Chrysler wohl auf einen neuen Versuch vorbereiteten, in der kommenden Woche die dringend benötigte Staatshilfe zu erhalten. Analysten rechnen dann mit einer positiven Entscheidung des US-Kongresses.


Auch Titel der Citigroup gehörten zu den Favoriten und kletterten um 15,95 Prozent auf 7,05 Dollar. Händler verwiesen auf den Einstieg eines mexikanischen Brokerhauses unter der Kontrolle des Milliardärs Carlos Slim in Höhe von rund 150 Millionen Dollar. Ob der Broker, der zu Slims Inbursa Financial Group gehört, die etwas 29 Millionen Aktien der US-Bank für den Milliardär selbst gekauft hat, blieb unklar. Unterdessen gewannen Aktien Bank of America 4,26 Prozent auf 15,43 Dollar. Die Federal Reserve hat der US-Bank die Übernahme des Konkurrenten Merrill Lynch genehmigt.


Ölwerte profitierten von einer weiteren Erholung des Ölpreises. Die Kursgewinne beim schwarzen Gold auf mehr als 54 Dollar seien im wesentlichen eine Reaktion auf die deutlichen Verluste am Vortag, sagten Händler. So gewannen ExxonMobil-Aktien 3,56 Prozent auf 80,89 Dollar, für Chevron Corp. ging es um 4,44 Prozent auf 79,93 Dollar hoch.


Als schwächster Wert im Dow Jones verloren Johnson&Johnson (J&J) 0,73 Prozent auf 58,27 Dollar. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für das neue Anitbiotikum Ceftobiprol zur Behandlung von Hautinfektionen abgelehnt. Die FDA verlangt die Klärung von Mängeln bei der Durchführung von Studien für Ceftobiprol. J&J entwickelt dieses Mittel gemeinsam mit dem Schweizer Pharmakonzern Basilea. Dessen Aktien brachen um 36,6 Prozent ein. (awp/mc/ps/36)

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