USA eröffnen Strafuntersuchung gegen rund 100 UBS-Kunden

Gemäss dem Zeitungsbericht erhalten die Behörden Unterstützung von fast einem Dutzend früherer Private Banker. Diese würden die Untersuchung mit Konto-Details und interner Korrespondenz unterstützen. Wie die Zeitung weiter berichtet, seien manche der Kunden Doppelbürger mit US-Bürgerrecht und demjenigen eines anderen Staates und würden als Personen mit Fluchtrisiko eingestuft. Gegenüber der New York Times erklärte ein UBS-Sprecher, dass die Bank versprochen habe, mit den Behörden zu kooperieren.


Strafprozesse nicht gegen UBS, sondern gegen Kunden gerichtet
Die angeblichen US-Strafprozesse sind nicht direkt gegen die UBS, sondern gegen ihre Kunden gerichtet, schreibt die Bank Vontobel in einem Kommentar zum Bericht der New York Times. Vontobel rechnet daher nicht mit einer Anklage gegen die Grossbank. Allerdings zeuge die Aktion davon, dass die USA den Druck auf ihre Bürger erhöhe, ihr im Ausland hinterlegtes, nicht deklariertes Vermögen bei der US-Steuerbehörde anzugeben. Die angeblichen Strafprozesse könnten die UBS jedoch weiter in Mitleidenschaft ziehen und insbesondere die verwalteten Vermögen reduzieren und den Ruf schädigen, fürchtet Vontobel negative Konsequenzen. (awp/mc/ps/15)

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