USA: ISM-Index trübt sich im November leicht ein

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.


Beschäftigtenzahl steigt überraschend deutlich 
In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im November überraschend deutlich gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten sei auf Monatssicht um 93.000 geklettert, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 69.000 Stellen gerechnet. Darüber hinaus wurde der Beschäftigungsanstieg im Vormonat deutlich nach oben revidiert. Anstatt 43.000 Stellen wurden im Oktober 82.000 Stellen geschaffen. Das US-Arbeitsministerium wird den offiziellen Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag veröffentlichen. Die APD-Daten gelten als Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht.


Produktivität steigt stärker als zunächst ermittelt 
Derweil ist in den USA die Produktivität im dritten Quartal stärker als zunächst ermittelt gestiegen. Annualisiert sei sie um 2,3 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mit. Damit wurden vorläufige Zahlen um 0,4 Punkte nach oben korrigiert. Die Lohnstückkosten sanken unterdessen um 0,1 Prozent.Hier wurde die Erstschätzung bestätigt.


Bauausgaben überraschend gestiegen
In den USA sind die Bauausgaben im Oktober überraschend gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Ausgaben um 0,7 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 0,4 Prozent erwartet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat stärker als bislang ausgewiesen. Statt eines Zuwachses um 0,5 Prozent ergibt sich nun ein Plus von 0,7 Prozent. (awp/mc/ps/20) 

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