USA: Persönliche Einnnahmen und Ausgaben stagnieren

Die Einnahmen der Haushalte stagnierten ebenfalls überraschend. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 Prozent. Im Vormonat waren die Einnahmen um revidiert 0,3 (zunächst 0,4) Prozent gestiegen. Die Kernrate des Verbraucherpreisindex PCE blieb im Juni unverändert, nachdem sie im Vormonat ebenfalls unverändert geblieben war.


Industrieaufträge sinken im Juni überraschend deutlich
Die Bestellungen bei den Industrieunternehmen in den USA sind im Juni überraschend deutlich gesunken. Auf Monatssicht sei das Auftragsvolumen um 1,2 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Handelsministerium weiter mit. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Darüber hinaus wurde der Wert für den Vormonat nach unten revidiert. Die Auftragseingänge waren demnach um 1,8 (zunächst 1,4) Prozent zurückgegangen. Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Aufträge für Transportgüter sanken die Auftragseingänge im Juni um 1,1 Prozent. Im Vormonat waren sie um revidierte 1,2 Prozent zurückgegangen.


Schwebende Hausverkäufe sinken auf neues Rekordtief
In den USA ist die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Juni auf ein Rekordtief gesunken. Der „Pending Home Sales Index“ (PHSI) ging von revidiert 77,7 Punkten im Vormonat auf 75,7 Punkte zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Im Vormonat war der Indikator bereits mit dem Rekordwert von 30 Prozent eingebrochen. Ökonmen hatten für Juni im Schnitt statt eines Rückgangs um 2,6 Prozent mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht sank der Index im Juni um 18,6 Prozent. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe hinweisen. (awp/mc/ps/19)

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