VAE-Aussenhandelsministerin Lubna: Golf-Emirate sind offen und breit diversifiziert

Die Offenheit der VAE-Wirtschaft und «Weltklasse-Standards» in der Regulierung hätten führende Konzerne der Welt ins Land gelockt, sagte die Wirtschaftsministerin. 18 der Fortune Top-50-Unternehmen würden dank der über 25 Freihandelszonen in den VAE umfassende Operationen tätigen oder sogar von dem Golfstaat aus ihr gesamtes Mittelost-Geschäft steuern, so Sheikha Lubna, darunter General Electric, Citigroup, Samsung, Honda, Nissan, Siemens, HSBC, Deutsche Bank, Goldman Sachs und IBM.


Verschärfte Bestimmungen
«Schon heute sind die VAE die liberalste Volkswirtschaft im Nahen Osten, und wir werden unsere Gesetze ständig an international anerkannte Standards anpassen», versprach Ministerin Lubna. Tatsächlich wurden in diesem Jahr zahlreiche Bestimmungen auf internationales Niveau angehoben oder verschärft, insbesondere auf dem Finanzsektor. Seit Anfang 2008 müssen Banken in den VAE nach Basel II operieren. Konsumenten, die in einer Wechselstube mehr als 2000 Dirham (655 Franken) überweisen, müssen sich ausweisen und ihre vollständigen Koordinaten hinterlassen. Gehälter dürfen seit dem 1. Januar nicht mehr bar ausgezahlt werden, sondern nur in klar dokumentierten Banktransaktionen von Konto zu Konto. Damit soll Geldwäscherei bekämpft werden. (gaf)

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