Vekselberg hält Ausbau der OC-Oerlikon-Beteiligung für „vorstellbar“

Auf die Frage, ob er auch einen Verwaltungsratssitz anstrebe, meinte er, dass sei angesichts des Anteils von rund 14% „‚wünschenswert und sicher auch nachvollziehbar“. Allerdings würde er diesen Posten nicht für sich in Anspruch nehmen. Er würde jemanden aus dem Top-Management von Renova oder einem anderen Unternehmen vorziehen und denkt dabei an eine „Schweizer Persönlichkeit“, die international sehr gut vernetzt ist.


Gespräche mit verschiedenen Firmen
Vekselberg schätzt das Geschäftspotenzial von OC Oerlikon und Saurer auf rund eine halbe Milliarde Euro. Doch auch bei anderen Firmen sieht er Potenzial im russischen Markt. „Ich bin sicher nicht auf Oerlikon fixiert. Gespräche führen wir auch mit anderen Schweizer Unternehmen, denen wir die Türen nach Russland öffnen könnten“, sagte er dazu. Angesprochen auf die laufenden Gerüchte um Sulzer meinte der Investor jedoch: „Sie werden verstehen, dass ich Börsengerüchte nicht kommentieren kann.“


Langfristig orientierter Investor
Vekselberg sieht sich selber als langfristig orientierten Investor. „Es ist nicht meine Absicht, nur Gewinne auf dem Aktienkurs einzufahren. Ich verfolge eine langfristige, industrielle Strategie, die überaus profitabel sein kann“, sagte er. (awp/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.