Verlangsamte Zuwanderung aus den EU/EFTA-Staaten

1’053’084 Personen aus der EU und der EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen) lebten Ende August in der Schweiz, wie das Bundesamt für Migration mitteilt. Der Anstieg stellt im Vergleich zum Vorjahresaugust aber eine Verlangsamung dar. Zwischen August 2007 und 2008 hatte die Zunahme noch 7,9% betragen. Grund ist die konjunkturelle Abschwächung.


Gruppe der deutschen Zuwanderer erneut am grössten
Erneut wuchs die Gruppe der deutschen Zuwanderer innert Jahresfrist bis Ende August mit einem Plus von 20’872 Personen am meisten. Auf Rang zwei folgte die portugiesische Einwanderergemeinde.


Die Zuwanderung aus Staaten ausserhalb des EU- und EFTA-Raums stieg mit 0,3% nur geringfügig. Das entspricht der schweizerischen Einwanderungspolitik und dem Ausländergesetz, wonach aus Nicht-EU-Staaten nur noch besonders qualifizierte Arbeitskräfte rekrutiert werden dürfen.


Zahl der Serben in der Schweiz stark rückläufig
Entsprechend der Tendenz der letzten Jahre ging die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Sri Lanka und der Türkei zurück. Am stärksten schrumpfte die Zahl der serbischen Staatsangehörigen. Ende August lebten 21’617 weniger von ihnen in der Schweiz als noch vor Jahresfrist.


Über 1,6 Mio. ausländische Staatsangehörige in der Schweiz
Insgesamt beherbergte die Schweiz Ende August 1’666’935 Bürgerinnen und Bürger fremder Nationen. Erfasst sind in der Ausländerstatistik Personen, die mindestens ein Jahr in der Schweiz sind und die nötigen Bewilligungen dafür besitzen. Nicht enthalten sind Asylsuchende, internationale Funktionäre und Diplomaten.

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