Verunsicherte Anleger schicken UBS und CS erneut auf Talfahrt

Wegen dieser Verunsicherung werde nicht in diese Branche investiert, heisst es im Handel. Es müsse davon ausgegangen werden, dass dieser Sektor von den Analysten weiter abgestuft werde. Bis um 12.00 Uhr verlieren UBS 2,10 CHF oder 3,7% auf 54,60 CHF. Das Tagestief liegt bei 54,40 CHF. Credit Suisse gehen um 2,20 CHF oder 3,0% auf 70,25 CHF (Tagestief 69,75 CHF) zurück. Der Gesamtmarkt (SMI) steht 0,63% tiefer bei 8’714,77 Punkten


‹Marktneutrale› Haltung
Die Analysten von Morgan Stanley haben derweil eine ‹marktneutrale› Haltung gegenüber den euopäischen Banktiteln eingenommen. Für die UBS-Titel empfiehlt das Institut, short zu gehen, da der UBS im vierten Quartal möglichzerweise ein schwerer Schlag bevorstehe. Für Julius Bär wird dagegen ein Long-Position empfohlen.


Wenig rosig
Helvea malt die Zukunft für die UBS ebenfalls wenig rosig. Helvea rechnet für das vierte Quartal mit weiteren Abschreibungen in Milliardenhöhe. Deshalb nimmt Finanzanalyst Peter Thorne das Kursziel für die Aktien auf 82 CHF von bisher 84 CHF zurück. Er empfiehlt die Aktie allerdings noch immer zum Kauf. Die schlimmsten Befürchtungen für die UBS, welche im Mark kursieren würden, seien übertrieben.


Deutlich höhere Abschreibungen bei Citigroup
Am gestrigen Sonntag hat es geheissen, das US-Investmenthaus Citigroup werde deutlich höhere Abschreibungen vornehmen müssen als bisher erwartet. Das Institut teilte mit, es gehe von einem zusätzlichen Abschreibungsbedarf von 8 Mrd bis 11 Mrd USD aus. (awp/mc/gh)

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