Victoria-Jungfrau Collection: Verbesserte Auslastung – EBITDA um CHF 1.9 Millionen über Vorjahreswert

Der Name der Unternehmung wurde auf VICTORIA-JUNGFRAU COLLECTION AG geändert und die Holding-Struktur
der Gesellschaft umgesetzt.

Neue Zahlendarstellung und Börsenwechsel zu den «Local Caps»
Die Darstellung der Zahlen erfolgt nach dem neuen Kontenplan der Schweizer Hotellerie. Die wesentliche Kennzahl für die effiziente Betriebsführung ist somit nicht mehr das so genannte «Betriebsergebnis I», sondern die Kennzahlen «Gross Operating Income», GOI, wie auch «Gross Operating Profit», GOP. Die Hotels der COLLECTION weisen eine verbesserte Auslastung aus und der GOI ist über den Erwartungen um CHF 6.8 Millionen angestiegen. Der EBITDA resultiert mit CHF 6.5 Millionen um CHF 1.9 Millionen über dem Wert des Vorjahres. Der Wechsel der Titel bei der SWX (Börse Schweiz) im vergangenen Jahr vom Haupttableau zu den «Local Caps» hat weder für den Aktionär noch für die Unternehmung eine Änderung gebracht. Auch die Kursentwicklung wurde nicht beeinflusst. Im Moment wird der Umtausch der bisherigen Aktien in diejenigen der VICTORIA JUNGFRAU COLLECTION vorgenommen.

Neue Führung in allen Hotels
Veränderungen sind im Berichtsjahr auch auf der Ebene der Direktionen erfolgt:



  • Hans-Rudolf und Elisabeth Rütti haben sich im VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa bestens eingelebt.
  • Herr Urs Bührer ist im BELLEVUE PALACE seit April 2007 im Einsatz.
  • Per Ende Juni 2007 haben Andrea und Constancia Jörger das Steuer des PALACE LUZERN an Hans E. Koch übergeben.
  • Dario und Kathrin Fumagalli-Bärtschi haben das Hotel EDEN AU LAC im Juli 2007 verlassen. Herr Beat R. Sigg, Mitglied des Verwaltungsrates der VICTORIA-JUNGFRAU COLLECTION, führte das Hotel vorerst als interimistischer Direktor und konnte per August als Direktor in Daueranstellung gewonnen werden.

VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa
Das erste Halbjahr weist ein positives Ergebnis aus. Dieses ist unter anderem auf die umsatzstarken Tagungsmonate Januar, Mai und Juni zurückzuführen. Die Segmentierung zeigt eine deutliche Zunahme von Veranstaltungen und Kongressen, die etwas über die Hälfte des Beherbergungsumsatzes generieren. Individuelle Feriengäste erbringen in der ersten Jahreshälfte knapp 30 Prozent der Gesamtfrequenzen. Die verbleibenden 10 Prozent fallen den Reisegruppen zu. Die Märkte Deutschland, Grossbritannien sowie die «neuen» Märkte wie Indien, Russland und die Golfstaaten weisen stärkere Zuwachsraten auf, während der Heimmarkt Schweiz leicht rückläufig ist. Der durchschnittlich erzielte Zimmerpreis konnte gegenüber dem Vorjahr um CHF 37 erhöht werden. Der REVPAR resultiert mit CHF 253. In der Beherbergung kann ein um 18.6 Prozent höherer GOI ausgewiesen werden. Auch der Spa-Bereich entwickelt sich positiv und der GOI konnte auf 12 Prozent erhöht werden. Der gegenüber dem Vorjahr um 11.3 Prozent gesteigerte Gesamterlös und die im gesetzten Rahmen gehaltenen Kosten manifestieren sich letztlich in einem auf
23.9 Prozent gesteigerten GOP.

PALACE LUZERN
Bedeutende Steigerungen gegenüber dem Vorjahr konnten im normalerweise schwächeren ersten Halbjahr verzeichnet werden. Eine höhere Zimmerauslastung, ein um 16.3 Prozent höherer REVPAR und ein durchschnittlicher Zimmerpreis von CHF 329 sind zu verzeichnen. Die
Frequenzzunahmen sind auf die Incentivereisen und die Konferenzen und Meetings zurückzuführen. Der Anteil der Individualgäste sowie der Touren ist
leicht rückläufig. Insgesamt konnten die Logiernächte um 11.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Hauptmärkte USA und
Deutschland verzeichnen eine markante Steigerung. Zuwachsraten sind ebenfalls in den «neuen» Märkten wie China, Russland, Indien und den
Golfstaaten zu verzeichnen. Indien überholt in absoluten Zahlen sogar Japan in den Rängen. Der GOP liegt im ersten Halbjahr doppelt so hoch wie im Vorjahr. Der EBITDA konnte ebenfalls markant angehoben werden.

EDEN AU LAC
Die konstante Steigerung der Auslastung und der Durchschnittsrate sowie der Geschäftsgang im Food&Beverage-Bereich machen klar, dass noch viel
Potenzial im EDEN AU LAC liegt. Die bisher erreichten Resultate sind erfreulich, liegen indes noch nicht auf vergleichbaren Zahlen von Referenzbetrieben. Der Logementumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um mehr als 23 Prozent gesteigert werden und auch die bisher
umsatzschwächeren Monate der ersten Jahreshälfte trugen zum guten Ergebnis bei. Bei der Herkunft der Gäste liegt nach wie vor die Schweiz an
erster Stelle, gefolgt von Russland, welches die USA überholt hat. Mit einem konsequenten Kostenmanagement konnten die Ausgaben in allen Bereichen im budgetierten Rahmen gehalten werden – dies trotz deutlich höheren Umsätzen und Frequenzen.

BELLEVUE PALACE
Die Integration in die VICTORIA-JUNGFRAU COLLECTION wird vom eingespielten Team des BELLEVUE PALACE mit viel Elan, Begeisterung und Kompetenz angegangen. Das erste Halbjahr liegt bei den Erlösen um 2 Prozent hinter dem Vorjahr zurück, was sich auch beim etwas schwächer ausgefallenen GOP von 22 Prozent niederschlägt. Erfreulich ist zu sehen, dass für das zweite Quartal bereits grosse Fortschritte im Bereich der durchschnittlichen Zimmerrate erzielt werden konnten. Diese kletterten im Vergleich zum Vorjahr von CHF 250 auf CHF 278 an.

Ausblick
Auch in den Hotels der COLLECTION ist gegenüber dem Vorjahr eine gesteigerte Bereitschaft zu Konsum und Ausgabefreudigkeit der Gäste festzustellen. Diese Tendenz sowie das momentan gute Verhältnis des Euro zum Schweizerfranken stimmen optimistisch und lassen auf höhere Resultate
als im Vorjahr schliessen. Die Vorreservationen auf das kommende, erfahrungsgemäss stärkere Halbjahr, stimmen zuversichtlich.



(VJ/mc/hfu)

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