VP Bank lobt Avaloq-Performance

Sechs Monate nach der Einführung legt Avaloq nun die Zahlen für einen erfolgreichen Betrieb vor. Hervorzuheben sei besonders die hervorragende System-Performance und die Stabilität bei gleichzeitig niedriger CPU-Auslastung, heisst es in einer Mitteilung. Die VP Bank strebte mit dem Avaloq Banking System folgende IT-Ziele an:

? Sämtliche Funktionalitäten für Private Banking müssen durch das Avaloq Banking System abgedeckt werden.

? Fünf separate rechtlich von einander getrennte Gruppengesellschaften müssen vom Avaloq Banking System abgebildet werden.

? Ein zentrales Interface für die internationalen Bankstandorte der VP Bank-Gruppe muss als eigene Business Unit im Avaloq Banking System enthalten sein.

? Das Avaloq Banking System muss ein zentrales Interface zu den internen Systemen zur Verfügung stellen.


Das Projekt ist eines der bisher komplexeren Avaloq-Implementationen auf der Basis des MESI-Ansatzes. Trotz dieser hohen Komplexität und des hohen Transaktions- und Output-Volumens weise das System eine hervorragende Stabilität und Performance bei gleichzeitig niedriger CPU-Auslastung auf, so Avaloq:


? Für die etwa 500 End-Benutzer und 50’000 Transaktionen pro Tag werden tagsüber im Schnitt lediglich drei bis maximal sechs 2-GHz-CPU-Cores benötigt.

? Obwohl der Bank-Date-Switch erst um Mitternacht erfolgt und bei der End-of-Quarter-Verarbeitung am 31.03. zusätzliche Zins- und Gebühren-Orders und ca. 95’000 Seiten an zusätzlichem Output (Kontoauszüge und ca. 20-seitige, aufwändige Vermögensauszüge mit mehreren generierten Grafiken) erzeugt wurden, war die Verarbeitung wie geplant um 4 Uhr morgens fertig und konnte mit einer normalen End-of-Day-Verarbeitung (EOD) verglichen werden.

? Würde man insbesondere die Output-Verarbeitung in der Nacht drosseln (Die Erzeugung der Vermögensauszüge wäre dann am Quartalsende erst um 8 Uhr morgens fertig), könnte man sogar auch zu Spitzenzeiten mit der Hälfte der ursprünglich von Avaloq empfohlenen 16 CPUs auskommen.

? Trotz ca. 450 Jobs im EOD ? wovon viele aus mehreren Tasks zusammengesetzt sind ? läuft dieser auch am Monats- und Quartalsende seit dem 06.01. vollautomatisch und unbegleitet.

Dass diese hervorragende System-Performance und -Stabilität bei gleichzeitig niedriger CPU-Auslastung erreicht wurde (und erhalten bleibt), ist laut Avaloq auf ein dediziertes und konsequentes Monitoring aus Gesamt-Applikationssicht und auf das Tuning des Memory-, CPU- und IO-Verbrauchs einzelner Prozesse und Jobs zurückzuführen.

Ebenso wurde der gesamte EOD-Prozess (Ablaufkette, Ressourcen-optimierte Parallelisierung einzelner Tasks) während der Projektphase und nach der Einführung optimiert. Nicht nur für die CPU-Auslastung, sondern auch für die Kontrolle des Daten-Wachstums haben sich insbesondere korrekte Einstellungen


? bei bestimmten Scharnier-Containern
? der Garbage Collection sowie der
? der Keep-Werte bei den Pillars und Meldungen

als essentiell herausgestellt. (Avaloq/mc)

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