VW bricht Gespräche über Proton ab

Wie das Unternehmen mitteilte, haben VW und die malaysische Regierung beschlossen, ihre Gespräche über eine Kooperation oder eine Beteiligung an dem malaysischen Pkw-Hersteller Proton zunächst nicht mehr weiter zu verfolgen. Die Voraussetzungen für eine tiefer gehende Untersuchung seien derzeit nicht gegeben.


Alternativen im südostasiatischen Raum gesucht
VW wolle nun verstärkt andere Möglichkeiten eines Engagements in der Region prüfen, hiess es. Das Unternehmen verfolge unverändert die Absicht, in der südostasiatischen Region eine zukunftsfähige und langfristig erfolgreiche Produktions- und Vertriebsbasis aufzubauen.


Unter Kontrolle der malaysischen Regierung
Proton und VW hatten seit Jahren über eine mögliche Zusammenarbeit verhandelt. Erst Anfang September hatte VW angekündigt, die mehrfach ins Stocken geratenen Gespräche würden nun vertieft. Die malaysische Regierung kontrolliert über eine staatliche Holding 59 Prozent der Proton-Anteile und sucht seit langem einen strategischen Partner für den angeschlagenen Autobauer. Neben VW war zuletzt nur noch General Motors (GM) als Partner im Gespräch. Vor VW hatte sich bereits PSA Peugeot Citroen aus den Gesprächen zurückgezogen. (awp/mc/pg)

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