ZFS: «Für schwieriges Umfeld gut gerüstet»

Das Management ist davon überzeugt, den Herausforderungen wie etwa dem Tiefzinsumfeld oder strengeren Regulierungen erfolgreich begegnen zu können. Am Ziel, mittelfristig eine operative Eigenkapitalrendite nach Steuern (BOPaT ROE) von 16% zu erwirtschaften, hält die Gruppe fest. Ausserdem soll das Effizienzsteigerungsprogramm «The Zurich Way» intensiviert werden. Für 2010 sieht sich ZFS auf Kurs, um die angestrebten Ergebnisverbesserungen von 900 Mio USD zu erreichen. Auf Gruppenebene sollen die Gesamtkosten (ohne Provisionen) bis 2013 um 5% oder 500 Mio USD gesenkt werden. Dabei geht die Zurich allein in der Sachversicherung (General Insurance) von einer Senkung der Kosten um 7% oder 350 Mio USD aus.


«Nachhaltige, attraktive und wettbewerbsfähige Dividende» ausschütten
Ein weiteres Ziel ist auf Gruppenebene etwa die beschleunigte Freisetzung von Risikokapitalunterlegung im Umfang von 1,5 Mrd USD aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden und in Abwicklung befindlichen Aktivitäten bis 2015. Zudem soll eine «nachhaltige, attraktive und wettbewerbsfähige Dividende» ausgeschüttet werden. Im Sachgeschäft bestätigte die Zurich, dass sie bis 2013 mit der Combined Ratio im Vergleich zu den Mitbewerbern um 3 bis 4 Prozentpunkte besser abschneiden will.


Unter die Top 5 im Leben-Geschäft
Im Leben-Geschäft will die Gruppe unter die Top 5 der in Europa domizilierten weltweit aktiven Versicherer vorstossen. Zudem soll der Anteil des Neugeschäftes aus der Region Asien-Pazifik und Lateinamerika bis 2013 auf 30% steigen. Auch ist ein positiver Cash-Flow bei selbst finanziertem organischen Wachstum vorgesehen. Mit Farmers Exchanges wird eine weitere Steigerung des Marktanteils angestrebt.Bei der Wiederabschlussquote soll eine Verbesserung um 3 Prozentpunkte erreicht werden und damit mit den führenden US-Privatkundenversicherer gleichgezogen werden, heisst es weiter. (awp/mc/ss/01)

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