Zu wenig Personal im Gesundheitswesen ausgebildet

Das hält ein Bericht der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) sowie der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASanté) vom Freitag fest. Es seien aber weitere Massnahmen notwendig. So müsse etwa dafür gesorgt werden, dass der Betreuungsaufwand der Betriebe für die Ausbildung durch Tarife vollständig abgegolten würde, präzisierte Annette Grünig, Projektleiterin bei der GDK, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.


Quereinsteiger vermehrt ansprechen
Vorstellen könne sie sich auch stärkere Kommunikations- und Werbemassnahmen, um Jugendliche für Gesundheitsberufe zu gewinnen und Quereinsteiger vermehrt anzusprechen. Wichtig seien ebenfalls zugeschnittene Bildungsangebote wie Schnupperlehrstellen, fügte Grünig an. Auch im Bereich der Personalerhaltung müsse mehr getan werden. Beispielsweise sollten die Arbeitszeiten des Gesundheitspersonals besser auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angepasst werden. Um die Attraktivität des Berufes zu steigern, brauche es zudem Weiterbildungsmöglichkeiten, forderte Grünig. (awp/mc/ps/13)

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