Züblin H1: Konzerngewinn mit Sondereffekten auf 21,3 (11,3) Mio CHF gesteigert

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA erhöhte sich auf 44,2 (41,5) Mio CHF, wie Züblin am Mittwoch mitteilte. Der Mietertrag sank dagegen auf 54,7 (55,1) Mio CHF. Damit hat die Immobiliengesellschaft die Schätzungen der ZKB-Analysten auf Stufe Reingewinn übertroffen, beim Mietertrag aber knapp verfehlt. Diese hatten im Vorfeld mit einem Mietertrag von 55,6 Mio CHF und einem Reingewinn (nach Neubewertung) von 14,3 Mio CHF gerechnet.

Deutliche Aufwertung des Immobilienportfolios in Frankreich
Der Halbjahresertrag sei stark beeinflusst worden von einer deutlichen Aufwertung des Immobilienportfolios in Frankreich, so das Immobilienunternehmen. Dazu kamen ein «erheblicher» Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Belgien und steuerlich begünstigte Gewinne in Deutschland und Frankreich.

Aufwendungen zur Beendigung eines Outsourcing-Vertrags belasten
Ohne die einmaligen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beendigung des Outsourcing-Vertrags zur Bewirtschaftung des deutschen Immobilienportfolios wäre der Halbjahresgewinn noch um 2,4 Mio CHF höher ausgefallen, so Züblin. Zudem stiegen die Verwaltungskosten aufgrund der Neuorganisation und des Börsengangs der französischen Tochtergesellschaft an. Züblin verfügte zum Stichtag per Ende September über ein Anlage-Portfolio im Wert von 1’631,4 (1’591,4) Mio CHF. Das Eigenkapital wird in der Mitteilung mit 465,0 (456,8) Mio CHF angegeben. Die Eigenkapitalquote beträgt 26,8 (26,4)% und die Eigenkapitalrendite stieg auf 11,0 (6,6)%.

(AWP/mc/hfu)

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