Züblin: Konzerngewinn steigt auf 32,7 Mio CHF – Ausblick zuversichtlich

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA erhöhte sich auf 66,9 (44,2) Mio CHF, wie Züblin am Donnerstag mitteilte.Der Mietertrag stieg unter Berücksichtigung der Akquisitionen in Frankreich und Deutschland auf 61,3 (54,7) Mio CHF, entsprechend einem Plus von 12%. Zum Ertragswachstum trug der Nettogewinn aus dem Verkauf von zwei Liegenschaften von 14,7 Mio CHF bei, dazu kamen gestiegene Immobilienwerte in Frankreich, Deutschland und der Schweiz.


Betriebsaufwand gesenkt
Der Betriebsaufwand des Konzerns belief sich auf insgesamt 17,4 (19,1) Mio CHF oder 28,7% der Mieterträge. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung des REIT-Status in Deutschland fielen einmalige Kosten von 7,4 Mio CHF an.


Schätzungen nicht ganz getroffen
Mit den Zahlen hat die Immobiliengesellschaft die Schätzungen der ZKB-Analysten nicht ganz getroffen. Diese hatten im Vorfeld mit einem Mietertrag von 62,3 Mio CHF und einem Reingewinn von 35,5 Mio CHF gerechnet.

Anlage-Portfolio im Wert von 1`850,7 Mio
Züblin verfügte zum Stichtag per Ende September über ein Anlage-Portfolio im Wert von 1`850,7 Mio nach 1`847,0 Mio CHF per Ende März, die Leerstandsquote betrug 11,7% (31.3.: 13,4%). Unter Berücksichtigung der neuen französischen Immobilie liegt die Quote bei 10,9%.


Cash Flow übers ganze Portfolio verbessern
Züblin sieht den Immobilienmarkt aufgrund einer verstärkten Vermietungsnachfrage weiterhin in einer guten Verfassung, auch wenn die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte zu Unsicherheit bei den Investoren führen. Das Unternehmen werde sich weiter auf die Reduktion der Leerstände konzentrieren um so den Cash Flow über das ganze Portfolio zu verbessern, heisst es im Halbjahresbericht. (awp/mc/ab)

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