28 Prozent mehr Firmenpleiten im Januar 2014

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(Foto: © photo 5000 – Fotolia.com)

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Urdorf – Im Januar 2014 gingen in der Schweiz 468 Firmen wegen Zahlungsunfähigkeit in ein Konkursverfahren. Dies sind 28 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Wirtschaftsinformationsdiensts Bisnode B&D hervorgeht.

Währenddessen stiegen die Neueintragungen ins Handelsregister um ein Prozent. Insgesamt kamen 3428 Gründungen zustande. Bisnode D&B analysierte auch die Verteilung der Firmenpleiten und Neueintragungen im Gesamtjahr 2013 nach Branchen. Besonders insolvenzgefährdet waren das Gastgewerbe, das Baugewerbe sowie die Handwerksbetriebe mit einem mehr als zweifach erhöhten Konkursrisiko.

Gründen von Firmen immer noch Männersache
Das Gastgewerbe gehörte jedoch auch zu den gründungsstärksten Branchen, zusammen mit dem Grosshandel und den Unternehmensdienstleistern. Das Gründen von neuen Firmen scheint immer noch Männersache zu sein: Im Jahr 2013 stellten die Männer 77.1 Prozent der Firmengründer. Nur bei 22.9 Prozent der Personen handelte es sich um Gründerinnen. (Bisnode/mc/ps)

 

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