ABB gewinnt Aufträge über 300 Mio USD für Ausbau des Stromnetzes in China

Ulrich Spiesshofer
ABB-CEO Ulrich Spiesshofer. (Foto: ABB)

ABB-CEO Ulrich Spiesshofer. (Foto: ABB)

Zürich – Der Industriekonzern ABB hat in China verschiedene Aufträge erhalten. Diese belaufen sich insgesamt auf einen Wert von über 300 Mio USD. Vorgesehen ist die Lieferung von hoch entwickelten Konvertertransformatoren für zwei Langstrecken-Ultrahochspannungs-Übertragungsleitungen (UHGÜ), wie ABB am Montag mitteilte.

Die Leitungen werden mit einer Spannung von 800 Kilovolt (kV) arbeiten und 10’000 Megawatt (MW) Strom übertragen. Damit stellen sie im Hinblick auf die Kapazität einen neuen Weltrekord auf. Verbucht wurden die Aufträge im ersten Quartal 2016.

Die gut 1’600 Kilometer lange Leitung Ximeng-Taizhou und die gut 1’200 Kilometer lange Verbindung Shanghaimiao-Shandong werden den Angaben zufolge im Vergleich zu herkömmlichen 800-kV-UHGÜ-Leitungen 25% mehr Strom durch denselben engen Übertragungskorridor liefern.

Alternative zum Transport von Kohle
Die beiden Leitungen sind Teil eines Projekts zur Stromübertragung aus der Inneren Mongolei über Langstreckenleitungen als Alternative zum Transport von Millionen Tonnen von Kohle zu entfernten Kohlekraftwerken, wie es heisst. (awp/mc/ps)

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