ABB liefert Stromrichterstationen für Stromnetz in Zentralasien

Ulrich Spiesshofer
ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer. (Foto: ABB)

Zürich – ABB hat im Rahmen eines Energieprojekts in Zentralasien einen Auftrag erhalten. Dabei wird der Industriekonzern für eine Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung Stromrichterstationen nach Tadschikistan und Pakistan liefern. Das von der Weltbank geförderte Projekt, das im Konsortium mit der spanischen Firma Cobra durchgeführt wird, umfasst insgesamt ein Auftragsvolumen in Höhe von 330 Millionen US-Dollar.

Das CASA-1000-Projekt werde künftig die effiziente Übertragung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraftwerken in der kirgisischen Republik und Tadschikistan in die 800 Kilometer entfernten Verbraucherzentren Pakistans ermöglichen, teilte ABB am Montag mit. Das Netz werde 1’300 Megawatt Strom mit einer Spannung von 500 Kilovolt übertragen können. Für den Bau und die Installation der zugehörigen Umspannwerke sei Cobra verantwortlich, hiess es weiter. Wie hoch der Anteil von ABB am Auftragsvolumen ist, wird nicht kommuniziert. (awp/mc/ps)

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