Acino: Kooperation mit Bayer für Verhütungspflaster

Peter Burema

Acino-CEO Peter Burema.

Basel – Der Pharma-Zulieferer und Generika-Hersteller Acino hat mit Bayer HealthCare Pharmaceuticals einen mehrjährigen, exklusiven Produktionsvertrag für kommerzielle Mengen eines neuartigen Verhütungspflasters des deutschen Konzerns abgeschlossen. Acino hatte Bayer bereits mit klinischem Prüfmaterial für die laufenden Phase III (und frühere) Studien beliefert.

Um die Lieferbereitschaft angesichts der erwarteten Nachfrage zu gewährleisten, werde die Herstellkapazität für transdermale Systeme am Standort Miesbach in Deutschland deutlich ausgebaut, teilt Acino am Freitag mit. Die Vorbereitungsarbeiten für ein neues Produktionswerk schreiten gemäss Mitteilung planmässig voran. Die Fertigstellung ist für Ende 2012 geplant. Die Gesamtinvestition für den neuen Bau werden mit rund 20 Mio EUR angegeben. Nach Inbetriebnahme des neuen Werkes werde die Kapazität das zwei- bis dreifache der heutigen Jahresleistung von zirka 30 Mio. Transdermalsystemen erreichen, heisst es weiter.

Pflaster derzeit in Phase III
Das neue Transdermalsystem zur weiblichen Kontrazeption, das Acino herstellen wird, enthält gemäss Mitteilung eine Kombination der Hormone Ethinylestradiol und Gestagen und befindet sich derzeit in Phase III der klinischen Entwicklung. Das Pflaster werde das kleinste, niedrigst dosierte und einzige transparente Pflaster für die Verhütung durch die Frau auf dem Markt sein, heisst es weiter. (awp/mc/ps)

Bayer

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