Adval Tech nach Devestition mit Umsatzrückgang

René Rothen
René Rothen, CEO Adval Tech. (Copyright: Adval Tech)

Niederwangen – Der Komponentenhersteller Adval Tech hat im Geschäftsjahr 2017 nach einer Devestition zwar weniger eingenommen, dafür aber seine Profitabilität erhöht. Das Unternehmen habe im Berichtsjahr seine Fokussierungsstrategie weiterverfolgt, teilten die Berner am Freitag mit.

In Zahlen ausgedrückt sank die Gesamtleistung um 8,5% auf 207,9 Mio CHF. Die inzwischen verkaufte Sparte Molds habe aber im Vorjahr noch einen Beitrag von 48,6 Mio geliefert, hält Adval Tech fest. Der Nettoumsatz ging um 14% auf 200,3 Mio zurück. Im Gegenzug sprang der operative Gewinn EBIT um 28% auf 10,7 Mio CHF und die entsprechende Marge um 1,4 Prozentpunkte auf 5,1%.

Der Reingewinn kam bei 8,7 Mio CHF zu liegen, nach 39,7 Mio im Vorjahr. Der in 2016 erzielte Überschuss sei jedoch zum grössten Teil auf den Verkauf des Segments Molds zurückzuführen gewesen. Den im Formenbau aktiven Geschäftsbereich hatte Adval Tech im Sommer 2016 für 133 Mio CHF an die US-Industriegruppe Barnes veräussert.

Keine Angaben zu Dividende
Keine Angaben macht das Unternehmen zu einer möglichen Ausschüttung. Im Vorjahr waren dank des hohen Einmalgewinns 41 CHF je Aktie zur Auszahlung gekommen.

Vager Ausblick
Vage bleibt Adval Tech auch beim Ausblick. Das Unternehmen sei bereit für qualitatives und profitables Wachstum, heisst es lediglich. Man habe in den letzten beiden Jahren mehrere grössere Neuaufträge gewonnen, die einzelne Standorte über Jahre auslasten würden.

Die detaillierten Angaben zum abgelaufenen Geschäftsjahr und einen ersten Ausblick auf die Entwicklung im laufenden Jahr will Adval Tech denn auch erst an ihrer Medienkonferenz vom 24. April kommunizieren, heisst es weiter. (awp/mc/pg)

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