Alpiq: Grünes Licht für Ausbau von Nant de Drance

Nant de Drance

Bestehende Staumauer Vieux-Emosson.

Olten – Die Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance schreitet voran. Nach dem Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun auch der Verwaltungsrat der Nant de Drance SA grünes Licht für die Erweiterung der Anlage gegeben, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Die Installation zweier zusätzlicher Turbinengruppen und die Erhöhung der Staumauer Vieux-Emosson um rund 20 Meter zur Verdoppelung des Stauvolumens sollen die Leistung von 600 auf 900 Megawatt anheben. Damit kommt Nant de Drance annähernd auf die Leistung des Kernkraftwerks Gösgen. Die Kosten für das ursprüngliche Projekt belaufen sich laut Mitteilung auf 1,3 Mrd CHF, die Erweiterung ist mit 500 Mio CHF budgetiert. Die gesamte Anlage schlägt mit 1,8 Mrd CHF zu Buche.

Schrittweise Inbetriebnahme ab 2017
Im Herbst erhält der Lac d’Emosson den Angaben zufolge seine erste Wasserfassung. Die Arbeiten für die Erhöhung der Staumauer Vieux-Emosson beginnen 2012. Gemäss Plan werde das Kraftwerk ab 2017 schrittweise seinen Betrieb aufnehmen, hiess es. Nant de Drance ist ein unterirdisches Pumpspeicherkraftwerk zwischen den beiden Stauseen Emosson und Vieux-Emosson im westlichen Wallis. An dem Unternehmen Nant de Drance SA sind Alpiq mit 54%, die SBB mit 36% und der Kanton Wallis mit 10% beteiligt. (awp/mc/ps)

UVEK

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