Alpiq überprüft Geschäft in Rumänien

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Olten – Das staatlich kontrollierte Energieunternehmen Hidroelectrica hat die langfristigen Lieferverträge mit den beiden rumänischen Tochtergesellschaften von Alpiq überraschend gekündigt, wie Alpiq in einer Mitteilung schreibt. Die Vertragskündigung werde sich negativ auf die Ergebnisse 2012 von Alpiq auswirken.

Nach Angaben von Alpiq hat Hidroelectrica, das sich seit 20. Juni 2012 in einem Insolvenzverfahren befindet, die Lieferverträge mit Alpiq RomIndustries und Alpiq RomEnergie per 1. August 2012 gekündigt. Hidroelectrica habe mit diesem Entscheid die laufenden Verhandlungen abgebrochen, obwohl diese von Alpiq «in guten Treuen hinsichtlich einer für beide Seiten sinnvollen Lösung» geführt worden seien. Alpiq hat eine rechtliche Prüfung der Situation eingeleitet. Aufgrund der veränderten Umstände wird das Unternehmen sein Geschäft in Rumänien überprüfen.

Die Kündigung der Langfristverträge wird die Ergebnisse von Alpiq belasten. Die Buchwerte der beiden Verträge, inklusive Goodwill aus Akquisitionen belaufen sich auf rund 80 Mio Franken und der EBITDA-Beitrag auf rund 20 Mio Franken. (Alpiq/mc/pg)

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