Alpiq verkauft Bereich Energieversorgungs-Technik an Vinci Energies

Hans Schweickardt

Olten – Die Alpiq Holding AG verkauft die Unternehmen des Geschäftsfeldes Energieversorgungstechnik (EVT) der Alpiq Anlagentechnik Gruppe (AAT) für 240 Mio Euro an Vinci Energies zu verkaufen. Das zweite Geschäftsfeld von AAT, die Energieerzeugungs- und Anlagentechnik (EAT), wird als Teil der Alpiq Gruppe weitergeführt.

Alpiq mache mit dem Verkauf von EVT einen weiteren Schritt bei der Fokussierung auf das Kerngeschäft und beim Abbau der Verschuldung, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Gleichzeitig schaffe dieser Entscheid gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Unternehmen der AAT Gruppe und ihrer rund 5000 Mitarbeitenden.

Vinci Energies ist eine Sparte der Vinci Gruppe, dem weltweit grössten privaten Konzessions- und Baukonzern. Mit rund 60’000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von EUR 8,7 Milliarden in 2011 ist Vinci Energies ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, im Bau, im Betrieb und im Unterhalt von Energie-, Transport- und Kommunikationsinfrastrukturen, Industrieanlagen und Gebäuden. Mit der Übernahme von EVT kann die als dezentraler Unternehmensverbund organisierte Vinci Energies ihr europäisches Netzwerk geografisch ergänzen und ihre technologische Basis stärken. EVT erwirtschaftete 2011 mit rund 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von EUR 512 Millionen und einen EBITDA von EUR 37 Millionen.

EAT verbleibt unter bisheriger Leitung bei Alpiq
Gleichzeitig hat Alpiq entschieden, das zweite Geschäftsfeld der AAT Gruppe, die Energieerzeugungs- und Anlagentechnik (EAT), als Teil der Alpiq Gruppe weiterzuführen. EAT wird unter der Leitung des bisherigen Geschäftsführers Ludwig Geissinger als eigenständige Geschäftseinheit im Bereich Energy International von Alpiq weitergeführt. Die auf die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Rückbau von Industrie- und Kraftwerksanlagen spezialisierten Unternehmen erwirtschafteten 2011 mit rund 2000 Mitarbeitenden einen Umsatz in Höhe von EUR 559 Millionen und einen EBITDA von EUR 40 Millionen. (Alpiq/mc/pg)

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