Also-Actebis erzielt stabiles Q1-Ergebnis

Thomas Weissmann

Also-Actebis-VRP Thomas Weissmann.

Hergiswil – Der IT-Logistiker Also-Actebis hat im erste Quartal 2011 einen Umsatz von 1,38 Mrd EUR erzielt. Auf vergleichbarer Basis entspreche dies dem Vorjahresniveau, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die ehemalige Schindler-Tochtergesellschaft Also wurde mit Actebis erst im vergangenen Februar zusammengeführt, weshalb noch keine vergleichbaren Vorjahreszahlen vorliegen.

Aufgrund der anzuwendenden IFRS-Rechnungslegungsstandards seien die Also-Zahlen erst seit dem 1. Februar 2011 in den konsolidierten Zahlen des Also-Actebis-Konzerns enthalten. Neu wird zudem in Euro bilanziert. Der Betriebsgewinn EBITDA belief sich auf 18,7 Mio und der Reingewinn auf 5,4 Mio EUR. Beide Ziffern lägen damit über den vergleichbaren Vorjahreswerten. Im Ergebnis sind Sonderfaktoren wie Effekte aus der Kaufpreisallokation und Integrationskosten enthalten. Unter Ausklammerung dieser Faktoren wäre der EBITDA im ersten Quartal um 17% auf 20,4 Mio EUR und der Reingewinn um 15% auf 8,4 Mio gestiegen.

In Europa wächst Nachfrage nach IT-Produkten
Im Marktsegment Zentraleuropa wurde ein Umsatz von 1,06 Mrd sowie ein EBITDA von 15,2 Mio EUR erwirtschaftet. Nord-/Osteuropa erreichten einen Umsatz von 346 Mio bei einem EBITDA von 3,0 Mio. Die Nachfrage nach IT-Produkten sei im ersten Quartal in Europa im Firmengeschäft grösser gewesen als im Vorjahr, im Consumergeschäft dagegen geringer, hiess es dazu. Erste Massnahmen zum Zusammenschluss von Also und Actebis seien bereits umgesetzt. In Deutschland, wo beide Firmen schon aktiv waren, wurden den Angaben zufolge die Geschäftsleitung, die Bereichsleitung sowie die Business-Unit-Leiter standortübergreifend definiert. In Norwegen wurden zudem die beiden Standorte in Oslo zusammengeführt.

Zu früh für Gewinnprognose
Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr 2011 gibt das Unternehmen nicht. Man gehe davon aus, dass sich der IT-Sektor leicht positiv entwickeln, das Consumergeschäft aber schwächer ausfallen werde, heisst es lediglich. Für eine verlässliche Gewinnprognose sei es aber noch zu früh, eine solche soll mit dem Halbjahresbericht abgegeben werden. (awp/mc/ss)

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