APG steigert Umsatz und EBIT im 1. Halbjahr

Markus Ehrle

APG/SGA-CEO Markus Ehrle. (Foto: zvg)

Genf – Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA hat im ersten Semester 2015 sowohl Umsatz wie auch Betriebsgewinn gesteigert. Der Gewinn blieb mehr oder weniger stabil. Auf Grund der nach wie vor unsicheren Konjunkturlage sowie der anhaltenden Kurzfristigkeit der Auftragseingänge verzichtet die Gruppe auf eine konkrete Prognose der Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr.

Die Verkaufserlöse erhöhten sich in der Berichtsperiode um 2,4% auf 153,1 Mio. Der EBIT nahm um 5,5% auf 33,9 Mio zu, die entsprechende Marge verbesserte sich damit weiter auf 21,7% nach 21,0% in der Vorjahresperiode. Der Reingewinn schliesslich blieb wegen eines negativen Finanzergebnisses stabil auf 25,5 CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag im Aktionärsbrief schreibt.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen mehr oder weniger im Rahmen der Schätzungen der ZKB. Die Bank hatte einen Umsatz von 154,1 Mio und einen Gewinn von 25,4 Mio prognostiziert.

Verkaufserlöse im Heimmarkt um 3,6 % gesteigert
Das erste Semester 2015 dürfe bezüglich Umsatz- und Gewinnentwicklung als sehr erfreulich betrachtet werden, kommentiert die Gruppe den Abschluss. Im Schweizer Markt sei trotz anspruchsvollen makro-ökonomischen Rahmenbedingungen und rückläufigem Gesamtwerbemarkt der Verkaufsumsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden. Gleichzeitig hätten die Kosten nochmals leicht gesenkt werden können. Insgesamt stiegen im Heimmarkt Schweiz die Verkaufserlöse um 3,6% auf 148,2 Mio. Mit diesem Wachstum habe APG wiederum signifikante Marktanteile im intermedialen Wettbewerb gewonnen, so die Mitteilung weiter.

Operative Fortschritte in Serbien
Im einzig verbliebenen Auslandsmarkt Serbien erwirtschaftete die dortige APG-Tochtergesellschaft einen Umsatz von 4,9 Mio. Dies ist 22,5% weniger als im Vorjahr. Allerdings sei die Vorjahresperiode durch Wahlen begünstigt gewesen, weshalb der Vergleich nicht relevant sei. Operativ habe Serbien sehr gute Fortschritte erzielt, schreibt APG.

Weiter sehr komfortabel präsentiert sich die Bilanz. Die flüssigen Mittel belaufen sich per Mitte Jahr auf 58,8 Mio CHF nach knapp 86 Mio zum Vorjahresstichtag bzw. 147,9 Mio zum Jahresende.

Kein konkreter Ausblick
Bezüglich der weiteren Aussichten gibt sich APG wie gewohnt sehr vage und verzichtet auf eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr. Dies wegen der nach wie vor unsicheren Konjunkturlage sowie der anhaltenden Kurzfristigkeit der Auftragseingänge. Das Management gibt sich aber optimistisch, dass der Out of Home Media-Markt im weiteren Jahresverlauf erfolgreich geprägt und weiterentwickelt werden könne. Dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die anstehenden Parlamentswahlen, die erfahrungsgemäss das Medium Plakat begünstigen. (awp/mc/upd/pg)

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