Arbonia weist markantes Wachstum bei Umsatz und Profitabilität aus

Alexander von Witzleben
Alexander von Witzleben, CEO und VRP Arbonia. (Foto: Arbonia)

Arbon – Der mittlerweile auf Heizungs- und Klimatechnik sowie Türen fokussierte Bauzulieferer Arbonia hat letztes Jahr sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert. Die Dividende fällt mit 30 Rappen zwar tiefer aus als letzten Frühling, damals hatte das Unternehmen allerdings gleichzeitig die Dividende für zwei Geschäftsjahre ausbezahlt.

Mit einem Umsatz von 1,186 Milliarden Franken sowie einem EBITDA von 134,3 Millionen und einem EBIT von 67,0 Millionen Franken hat das Unternehmen die den Erwartungen der Analysten erfüllt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz damit um rund 14 Prozent gestiegen, organisch betrug das Wachstum gemäss Mitteilung vom Dienstag 11,6 Prozent. Das operative Ergebnis hat sich derweil gar um 17,4 Prozent respektive inklusive Abschreibungen um 28,6 Prozent verbessert.

Dieser Zahlenkranz ist allerdings um Sondereffekte bereinigt. So wird der Gewinn unter anderem auf operativer Stufe durch Kosten für eine Fabrikschliessung in den Niederlanden belastet. Die Sondereffekte belaufen sich auf operativer Stufe auf insgesamt auf 13,6 Millionen Franken. Weiter hat aber der Verkauf des Fenstergeschäfts Arbonia Ende August viel Geld in die Kasse gespült und auch zu einem Buchgewinn geführt.

Der Reingewinn 2021 von Arbonia beläuft sich daher auf hohe 138,7 Millionen Franken, was deutlich mehr als die rund 45 Millionen sind, die das Unternehmen 2020 verdient hatte. Die Sondereffekte und mittlerweile verkaufte Geschäftsbereiche ausgeklammert, betrug der Gewinn 41,1 Millionen Franken.

Dividende hälftig aus Kapitaleinlagereserven
Der hohe Reingewinn ermöglicht Arbonia auch eine üppige Dividende von 30 Rappen je Aktie. Im Vorjahr wurden den Aktionären gleichzeitig 25 Rappen fürs Geschäftsjahr 2020 und nachträglich 22 Rappen fürs Geschäftsjahr 2019 überwiesen.

Fürs laufende Jahr sieht sich Arbonia nach eigenen Angaben gut positioniert, um trotz hohen Rohmaterialpreisen von den nachhaltigen Treibern der Baukonjunktur zu profitieren. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von über 5 Prozent sowie einen EBITDA in der Bandbreite von 145 bis 150 Millionen Franken.

Die Finanzziele unterstreichen auch die Zielgrössen, welche die Arbonia-Führung im Herbst fürs Jahr 2026 kommuniziert hat. Bis dann will das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von jährlich mindestens 5 Prozent erreichen, um bis in fünf Jahren den operativen Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) in die Grössenordnung von 200 Millionen Franken zu hieven. (awp/mc/ps)

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