Aryzta: Origin-Gewinn sinkt im Halbjahr um 56%

Tom O'Mahony

Origin-CEO Tom O’Mahony.

Zürich/Dublin – Die Aryzta-Tochter Origin Enterprises hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 (bis 31. Januar) einen um 56% niedrigeren Konzerngewinn von 6,42 Mio EUR bilanziert. Der Umsatz sank um 17% auf 507,4 Mio EUR, wie das Agrarunternehmen am Donnerstag mitteilte.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA der irischen Gruppe ging um 46% auf 12,9 Mio EUR zurück. Der Bereich Food wird nach der Valeo Foods-Transaktion vom November 2010 nicht mehr konsolidiert. Seine Gesellschaft habe im saisonal ruhigen ersten Semester des Geschäftsjahres im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen, wird Origin-CEO Tom O’Mahony zitiert. Die Ausweitung der Agrar-Dienstleistungen der Gruppe im Jahr 2011 und die Gründung der «Valeo Foods» im November 2010 hätten die Hauptaktivität des Geschäfts in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres verlegt, schreibt das Unternehmen weiter.

Unternehmen zuversichtlich für Gesamtjahr

Die Ackerbau-Aktivitäten in Polen und Grossbritannien hätten sich in der wichtigen Aussaat-Periode im Herbst gut entwickelt und würden eine gute Basis für das Gesamtjahresergebnis bilden. Im Januar seien die Bereiche Masstock und United Agri Products unter der Marke «Agrii» zusammengefasst worden. Die kommerzielle, technische und betriebliche Integration diesbezüglich verlaufe nach Plan. Das Unternehmen zeigt sich zuversichtlich, die Erwartungen der Analysten für das Gesamtjahr erfüllen zu können. Die im Agrarbereich tätige Gesellschaft ist eine Tochter des Schweizer Backwaren-Konzerns Aryzta, der seinerseits seine Halbjahreszahlen am kommenden Montag, den 12. März, veröffentlichen wird. (awp/mc/ps)

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