Auszahlungen der Klimastiftung Schweiz mehr als verdoppelt

Auszahlungen der Klimastiftung Schweiz mehr als verdoppelt

Gabriele Burn, Präsidentin der Klimastiftung Schweiz.

Zürich – Die Klimastiftung Schweiz hat im letzten Jahr Kleine und Mittlere Unternehmen mit über 2,7 Millionen Franken unterstützt. Dies entspricht mehr als einer Verdoppelung der Auszahlungen gegenüber dem Vorjahr, wie der heute erschienene Geschäftsbericht der Stiftung zeigt.

Champignons, Möbel sowie zahlreiche weitere Produkte und Dienstleistungen entstehen dank der Klimastiftung Schweiz umweltfreundlicher. Die Stiftung hat im letzten Jahr 77 Projekte von Schweizer KMU mit insgesamt 2,55 Millionen Franken unterstützt – darunter zum Beispiel die Champignon-Zucht im luzernischen Wauwil. Die Wärme, welche die Pilze zum Wachsen benötigen, stammt nicht mehr aus einer Ölheizung, sondern aus einer Kompogasanlage. Diese finanzierte die Klimastiftung Schweiz mit. Das Gleiche tat die Stiftung mit der neuen Fernwärme-Anlage der Möbelfabrik Muotathal, der Sanierung von Hotels, Gewächshäusern und Wäschereien. Weitere rund 150 KMU wurden mit total 150’000 Franken darin unterstützt, Energiesparmassnahmen in ihrem Betrieb gemeinsam mit der Energie Agentur der Wirtschaft (EnAW) zu definieren und umsetzten.

Förderung für Umwelt und Schweizer Wirtschaft
«Wir stellen fest, dass bei vielen Unternehmen die Türen weit offen stehen, um Massnahmen für die Energieeffizienz im eigenen Betrieb zu realisieren», sagt Gabriele Burn, Präsidentin der Klimastiftung Schweiz. Dadurch, dass die Einsparungen in der Schweiz stattfinden, wird nicht nur die Umwelt, sondern auch der Wirtschaftsstandort gestärkt. Neben den Projekten zur Steigerung der Energieeffizienz in Betrieben beteiligt sich die Klimastiftung Schweiz auch an Innovationsprojekten wie zum Beispiel der Entwicklung eines Elektroautos in Langenbruck (BL). Im Dezember 2011 verlängerte das Schweizer Parlament das CO2-Gesetz bis ins Jahr 2020. Dies wird es der Klimastiftung Schweiz ermöglichen, ihre Arbeit bis dann fortzusetzten. Denn durch die Rückerstattungen der CO2-Abgaben profitieren grosse Schweizer Dienstleistungsunternehmen von einer «Netto-Rückvergütung». Das heisst, diese Firmen erhalten mehr Mittel zurück, als sie bezahlt haben. Über die Klimastiftung Schweiz setzten 20 Partnerfirmen diese Gelder gezielt für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer KMU ein. (KS/mc/hfu)

Der Jahresbericht 2011 der Klimastiftung Schweiz steht unter http://www.klimastiftung.ch/klimastiftung.html zum Download bereit oder kann als Druckexemplar kostenlos angefordert werden.

Über die Klimastiftung Schweiz
KMU fördern – Klima schützen. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die schlanke Struktur der Stiftung gewährleistet, dass nur wenige Mittel für die Administration und Bearbeitung von Förderanträgen aufgewendet werden. Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie steht unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen. Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffen. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz vollumfänglich für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer KMU ein.

Die Partner der Klimastiftung Schweiz
Allianz Suisse, Alternative Bank Schweiz, AXA Winterthur, Gebäude Versicherung Bern, Gebäudeversicherung Kanton Zürich, KPMG, Man Investments, Microsoft Schweiz, PartnerRe, Pictet & Cie, PricewaterhouseCoopers, Raiffeisen Schweiz, Sanitas, SAP, Sarasin & Cie AG, Swiss Life, Swiss Re, Vaudoise Assurances, Bank Vontobel und XL Insurance sind Partner der Klimastiftung Schweiz.

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