Autoneum erwartet tiefere Gewinnmarge für 2018 wegen Restrukturierungen in USA

Martin Hirzel
Martin Hirzel, ehemaliger Autoneum-CEO. (Foto: Autoneum)

Winterthur – Der Autozulieferer Autoneum passt die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 wegen der Probleme in Nordamerika und wegen entsprechender Restrukturierungsmassnahmen nach unten an. Neu erwartet das Unternehmen für 2018 noch eine EBIT-Marge von 6 Prozent statt wie bisher von 7 Prozent. Weiterhin wird aber ein organisches Umsatzwachstum von rund 3 Prozent erwartet.

Bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2018 habe Autoneum dieses als ein „besonders herausforderndes“ Jahr eingestuft, teilte Autoneum am Donnerstag mit. Über die schwache Marktdynamik, gestiegene Rohmaterialpreise und der bestehenden operativen Herausforderungen in der Geschäftseinheit Nordamerika hinaus würden nun auch die entsprechenden Restrukturierungsmassnahmen das Ergebnis belasten.

Autoneum habe in den USA zahlreiche Restrukturierungsmassnahmen eingeleitet um die Profitabilität des dortigen Geschäfts zu steigern, heisst es weiter. So würden die dortigen Produktionskapazitäten angepasst, es würden Prozessoptimierungen an allen Standorten umgesetzt und Personalkosten reduziert. (awp/mc/ps)

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