AXA und Stadtverwaltung Winterthur unter einem Dach

Superblock AXA Winterthur

Der Superblock der AXA Winterthur auf dem Sulzer-Areal in Winterthur. (Foto: AXA Winterthur)

Winterthur – Der Bau des Superblocks in Winterthur ist nach dreijähriger Bauzeit abgeschlossen. Als Bauherrin hat die AXA am 20. Mai das Gebäude im Beisein von 200 Gästen aus Wirtschaft und Politik in feierlichem Rahmen den beiden Mietern – AXA Winterthur und Stadt Winterthur – übergeben. Die AXA Winterthur selbst ist seit November 2014 mit 1000 Mitarbeitenden im Superblock – die Stadtverwaltung zieht nun ihrerseits mit 850 Mitarbeitenden auf das Sulzerareal. Damit sind im Superblock zwei der grössten Arbeitgeber von Winterthur unter einem Dach vereint.

Am 20. Mai hat die AXA als Bauherrin rund 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik zur offiziellen Eröffnungsfeier des Superblocks auf dem Winterthurer Sulzerareal eingeladen. Der Bau des Superblocks war eines der grössten Bauvorhaben der vergangenen Jahre in der Schweiz. Angefangen haben die Projektarbeiten bereits vor über zehn Jahren, als die Sulzer 2005 eine neue Testplanung in Angriff nahm. Daraus hervorgegangen ist das Projekt Superblock des Wiener Architekten Adolf Krischanitz, das die Grundlage für den heutigen Bau darstellte. Die AXA übernahm das Projekt 2008 als Bauherrin und Investorin und führte die Planung fort. Nun ist der Bau planmässig abgeschlossen worden und die AXA hat das Gebäude offiziell den beiden Mietern, der AXA Winterthur und der Stadtverwaltung Winterthur, übergeben.

Arbeitsstätte für 1850 Menschen
Die AXA Winterthur selbst hat den Neubau bereits Ende 2014 mit rund 1000 Mitarbeitenden bezogen, die Stadtverwaltung folgt mit rund 850 Mitarbeitenden. Damit sind zwei der grössten Arbeitgeber von Winterthur bald unter einem Dach vereint. Antimo Perretta, CEO der AXA Winterthur: «Für mich ist der Superblock ein Symbol für die enge und bereits 140-jährige Partnerschaft zwischen unserem Unternehmen und der Stadt Winterthur.» Der Superblock sei für die AXA eine wichtige Investition und ein Beispiel für ein nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten gelungenes Bauprojekt. Der Neubau ermöglichte neue Formen der Zusammenarbeit und Arbeitsplatzgestaltung. Flexible Arbeitszeitmodelle hätten sich etabliert und seien zu Merkmalen einer innovativen, digitalen und mitarbeiterfreundlichen Unternehmung geworden, so Perretta. «Ich kann mir die AXA Winterthur ohne den Superblock nicht mehr vorstellen – er hat bei uns viel positive Energie ausgelöst und kreative Ideen beschleunigt.»

Zurück zu den Wurzeln
Mit dem Bezug des Superblocks auf dem Sulzerareal kehrte die AXA Winterthur an einen der Schauplätze ihrer eigenen Gründung zurück. Die Maschinenfabrik der Gebrüder Sulzer war einer ihrer ersten und damals wichtigsten Kunden. Heinrich Sulzer-Steiner selbst gehörte zu den massgeblichen Gründungsmitgliedern, als die damalige Winterthur Versicherung 1875 ins Leben gerufen wurde. Sulzer schloss damals eine Unfallversicherung für die 1135 Mitarbeitenden ab, um sie finanziell gegen die Unfallrisiken am Arbeitsplatz zu versichern.

Der Superblock ist auch für die Eulach-Stadt von besonderer Bedeutung: Dank dem Einzug von insgesamt 1850 Mitarbeitenden kommt neues Leben in das ehemalige Industrie-Areal hinter dem Hauptbahnhof. Das Areal befindet sich bereits seit Jahren in einem dynamischen Wandel hin zu einem neuen, lebendigen Stadtquartier mit vielseitigem Arbeits-, Wohn und Freizeitangebot. (AXA Winterthur/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.