Axpo verkauft fünf französische Windparks

Windenergie
(Photo by Appolinary Kalashnikova on Unsplash)

Baden – Axpo hat mit einem institutionellen Spezialfonds der Encavis Asset Management AG eine Vereinbarung über den Verkauf von fünf neu gebauten Windparks in Frankreich abgeschlossen. Die Anlagen, die über eine installierte Leistung von insgesamt 74.51 MW verfügen, stammen aus dem umfangreichen Portfolio der Axpo-Tochtergesellschaft Volkswind. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Kerngeschäft von Volkswind umfasst die Planung, Projektierung und den Bau von Windparks in Deutschland und Frankreich sowie das Management von Windkraftanlagen im Auftrag von Dritten. Während ein Teil der von Volkswind erstellten Windparks im Axpo-Portfolio verbleibt, werden andere Anlagen gezielt an Investoren weiterverkauft. Letzteres war bis dato dreimal der Fall: Zwischen 2016 und 2019 veräusserte Axpo insgesamt zwölf französische Windparks an drei verschiedene Investoren.

Jahresproduktion von rund 175‘000 MWh Strom
Im Rahmen der jüngsten Transaktion mit der Encavis Asset Management AG hat Axpo fünf weitere Windparks in Frankreich verkauft, die sich in den Regionen Hauts-de-France, Nouvelle Aquitaine und Bourgogne-Franche-Comté befinden. Es handelt sich um insgesamt 29 Windkraftanlagen in den Gemeinden Ablaincourt (14.4 MW), Brillac (12.0 MW), La Brousse und Bagnizeau (22.11 MW), Leigné-les-Bois (14.0 MW) und Yrouerre (12.0 MW), die von Volkswind entwickelt und zwischen Januar und Juni 2021 in Betrieb genommen wurden. Gemeinsam kommen sie auf eine durchschnittliche Jahresproduktion von rund 175‘000 MWh Strom, was dem Verbrauch von 37.000 Haushalten entspricht. Die Windparks gehen in den Bestand des Encavis Infrastructure Fund II über, der Anlagegelder von insgesamt rund 480 Millionen Euro in europäische Wind- und Solaranlagen investiert. (mc/pg)

Volkswind

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