Axpo zur Greenpeace-Aktion in Beznau: Sicherheit war stets gewährleistet

Andrew Walo
Axpo-CEO Andrew Walo.

Axpo-CEO Andrew Walo.

Zürich – Am Mittwochmorgen sind mehrere Dutzend Aktivisten von Greenpeace auf das Gelände des Kernkraftwerks Beznau (KKB) vorgedrungen. Der sichere Betrieb des Kernkraftwerkes und dessen Mitarbeitenden waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, wie der Stromkonzern am Mittwoch in einer Stellungnahme schreibt.

Die Greenpeace-Aktivisten verschafften sich um 7.00 Uhr unerlaubt Zutritt zum Werksgelände und montierten Transparente am Containment und am Portalkran des Block 2. Das Sicherungs­dispositiv des KKB erkannte das Eindringen unmittelbar und löste die nötigen Massnahmen nach Plan aus. Die alarmierte Kantonspolizei Aargau kontrollierte und identifizierte alle Personen, die sich unberechtigterweise auf dem Gelände aufhielten. Ein Strafantrag für Hausfriedensbruch wurde eingereicht.

Sicherungskonzept funktionierte nach Plan
Die Umzäunung des Werksgeländes ist Bestandteil des Sicherungsdispositivs und bezweckt, ein unbefugtes Übersteigen des Zauns zu erschweren und die sofortige Alarmierung der Sicherheits­kräfte auszulösen. Der Zutritt zum Areal ist streng geregelt, so dass weder Gelände noch Gebäu­de unbefugt betreten und Schäden angerichtet werden können. Sicherheitsrelevante Bereiche der Anlage können nur mit besonderen Berechtigungen und Vorkehrungen wie Ausweispflicht und Retinascan betreten werden.

Axpo weist Behauptungen zurück – KKB erfüllt höchste Sicherheitsstandards
Obwohl durch das Eindringen der Greenpeace-Aktivisten der Betrieb des KKB nicht gestört und Beschädigungen nur im nicht sicherheitsrelevanten Bereich angerichtet wurden, verurteilt Axpo diese Art der politischen Propaganda. Insbesondere weist Axpo die von Greenpeace immer wieder fälschlicherweise erhobenen Behauptungen über Sicherheitsprobleme beim KKB zurück. Das KKB hat alle Sicherheitsanforderungen der schweizerischen und internationalen Aufsichtsbe­hörden jederzeit erfüllt und auch den EU-Stresstest vor zwei Jahren mit Bestnoten bestanden. Axpo hat kontinuierlich in die Sicherheit des Kernkraftwerkes investiert, so werden gerade jetzt zusätzliche Notstands-Dieselgeneratoren eingebaut. Insgesamt investiert Axpo rund 700 Millionen Franken in den sicherheitstechnischen Unterhalt der Anlagen.

Über Axpo
Die Axpo Gruppe mit der Axpo Power AG, der Axpo Trading AG und der Central­schweizerischen Kraftwerke AG (CKW) ist ein Schweizer Energieunternehmen mit lokaler Verankerung und europäischer Präsenz. Axpo ist zu 100 Prozent im Eigentum der Nordostschweizer Kantone und versorgt zusammen mit ihren Partnern rund drei Millionen Menschen in der Schweiz mit Strom. Axpo ist von der Produktion bis zur Verteilung und zum Vertrieb von Strom sowie im internationalen Energiehandel tätig. Zudem bietet Axpo innovative Energiedienstleistungen für Kunden in der Schweiz und in Europa an.

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