BCV: Sind nicht im Visier der US-Behörden

Pascal Kiener
BCV-CEO Pascal Kiener.

Pascal Kiener, CEO Banque Cantonale Vaudoise (BCV), Waadtländer Kantonalbank

Lausanne – Die Waadtländer Kantonalbank (BCV) betont in einer Medienmitteilung vom Donnerstagabend, dass sie nicht zu der Gruppe von Schweizer Banken gehört, die wegen unversteuerter Kundenvermögen im Visier der US-Behörden sind. Die BCV-Aktie hat in den letzten Tagen gemeinsam mit den Papieren anderer Kantonalbanken Kursverluste hinnehmen müssen.

Angesichts des laufenden parlamentarischen Verfahrens wolle sich die BCV zwar nicht zum Steuerstreit mit den USA äussern, schreibt die Westschweizer Kantonalbank. Allerdings seien Presseartikel erschienen, die «zu Gerüchten geführt» hätten. Die US-Kundschaft sei nie ein Zielmarkt der BCV gewesen und die BCV habe auf US-amerikanischem Boden keine Kundenakquisition betrieben, betont sie.  Die BCV gehöre nicht zu der Gruppe der Banken (gemäss Presse rund 11 bis 14 an der Zahl), die im Visier der amerikanischen Behörden stehen oder mit diesen bereits kooperieren.

Unter anderem in der Sonntagspresse war die BCV als eines der Staatsinstitute genannt worden, das besonders aktiv im Akquirieren von US-Kunden gewesen sein soll. Die BCV-Aktie ist am Donnerstag mit 465,50 CHF (-1,0%) aus dem Handel gegangen (SPI -1,5%). Damit hat sie im Jahresverlauf rund 3% verloren. Im April hatte die BCV-Aktie noch ein Jahreshöchst bei 559,50 CHF markiert. (awp/mc/cs)

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