BearingPoint setzt sich ehrgeizige Ziele zur Emissionsreduzierung

BearingPoint setzt sich ehrgeizige Ziele zur Emissionsreduzierung
Marco Kundert, Partner bei BearingPoint Schweiz. (Bild: BearingPoint)

Zürich – BearingPoint baut sein Engagement für den Klimaschutz weiter aus. Als Bestandteil der langfristigen Ambitionen in Richtung „Netto-Null-Emissionen“ hat die Management- und Technologieberatung ein Reduktionsziel für Ende 2025 formuliert: Die unternehmensweiten Emissionen aus dem Referenzjahr 2019 sollen bis dahin um die Hälfte reduziert werden. Die verbleibenden Emissionen (Geschäftsreisen, IT, Büros und Pendelverkehr) werden weiterhin komplett kompensiert. Die Emissionen aus 2020 hat BearingPoint gemeinsam mit dem Partner Forliance ausgeglichen.

Aktuell läuft in Glasgow die UN-Klimakonferenz COP26 und die teilnehmenden Länder verhandeln, wie weltweit bis 2050 eine Netto-Null-Emission zur Einhaltung des vereinbarten 1,5 Grad-Ziels erreicht werden kann. Doch nicht nur die Länder sind gefordert. Auch Unternehmen sind Teil der weltweiten Emissionsgleichung.

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint hat das Emissionsmanagement zu einer Führungsaufgabe gemacht. In gemeinsamer, unternehmensweiter Initiative sind ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele formuliert worden. Eines davon umfasst die Emissionsreduzierung. Ziel ist es, die unternehmensweiten Emissionen aus dem Basisjahr 2019 bis Ende 2025 um 50 Prozent zu reduzieren. Dabei folgt BearingPoint den Empfehlungen der Science-based Target Initiative (SBTi) und ihrem 1,5 Grad-Emissionsreduktionspfadt.

BearingPoint erfasst alle Emissionen aus den Bereichen Geschäftsreisen, IT, Büro und Pendelverkehr. Für die Emissionsberechnung fliessen die Daten aus den genannten Bereichen ein, um eine ganzheitliche Perspektive auf den eigenen Emissionsfussabdruck und ein klares Bild der Fortschritte bei der Einhaltung der SBTi-Vorgaben zu erhalten. Die CO2e-Emissionen berechnet BearingPoint mit dem hauseigenen und international zertifizierten Emissions Calculator, der von vielen Unternehmen weltweit zur Berechnung der CO2e-Emissionen eingesetzt wird.

Das ehrgeizige Ziel einer 50-prozentigen Emissionsreduzierung erfordert, dass BearingPoint seine Emissionen so weit wie möglich über die verschiedenen Emissionsquellen hinweg vermeidet und reduziert. Deshalb werden die Bedingungen in den einzelnen Ländern und die Projektlogik auf ihr Vermeidungs- und Reduktionspotenzial hin überprüft. Gleichzeitig verpflichtet sich BearingPoint, die verbleibenden Gesamt- CO2e-Emissionen zu kompensieren.

Marco Kundert, Partner bei BearingPoint und verantwortlich für das Thema Sustainability in der Schweiz: „Die Reduktion von Emissionen ist eine Aufgabe, bei der wir alle gefordert sind. Nur mit gemeinsamen Zielen und kontinuierlichem Fortschritt können globale Herausforderungen wie der Klimaschutz gelöst werden – die UN-Klimakonferenz in Glasgow erinnert uns daran. BearingPoint leistet dazu seinen Beitrag und verpflichtet sich zu einem Reduktionsziel bis 2025. Mit diesem ambitionierten Ziel folgen wir den Empfehlungen der Science-based Target Initiative (SBTi) und ihrem 1,5 Grad-Emissionsreduktionspfad und gehen sogar noch darüber hinaus.»

Im Jahr 2020 beliefen sich die Gesamtemissionen von BearingPoint auf 4.055 Tonnen CO2e, die das Unternehmen durch den Kauf von CO2-Zertifikaten von seinem Partner Forliance zum Schutz und zur Wiederherstellung von Wäldern und Torfgebieten ausgleicht

BearingPoint unterstützt das Sumatra Merang Peatland Projekt
Durch den Ausgleich seiner Emissionen im Jahr 2020 unterstützt BearingPoint das Sumatra Merang Peatland Projekt in Indonesien und erfüllt damit den Verified Carbon Standard und den Climate, Community and Biodiversity Standard. Das Projekt dient dem Schutz und der Wiederherstellung von Torflandregenwald in der Region Merang auf der Insel Sumatra. Es zielt auf den Merang-Biodiversitätskorridor ab, einen der grössten und tiefsten Torfsümpfe in Südsumatra, der eine grosse biologische Vielfalt und viele gefährdete Arten beherbergt. Es handelt sich um eines der letzten verbliebenen Torfgebiete, die in der Region Südsumatra vor der Umwandlung aufgrund von Holzgewinnung, illegalem Holzeinschlag und der Ausweitung der kommerziellen Landwirtschaft bewahrt wurden.

Michael Sahm, Direktor Klimastrategie bei Forliance: „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit BearingPoint als Partner für den Schutz und die Wiederaufforstung des Regenwaldes zusammen und freuen uns, dass wir uns nun gemeinsam für das Sumatra-Projekt einsetzen. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Projekt, das einen REDD+- und einen Ökosystem-Wiederherstellungs-Ansatz kombiniert, bei dem die Aktivitäten dem Erhalt der biologischen Vielfalt, dem Klimaschutz und dem Wiederaufbau degradierter Torfgebiete zugutekommen. Das passiert sowohl unter Einbeziehung als auch zum Nutzen der lokalen Gemeinschaften.»

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei BearingPoint lesen Sie in unserem interaktiven Nachhaltigkeitsbericht 2021. (BearingPoint/mc/ps)

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