Beschäftigungsaussichten verbessern sich leicht

Leif Agnéus
Leif Agnéus, External Relations & Public Affairs Director von Manpower Schweiz. (Foto: Manpower)

Zürich – Am Schweizer Arbeitsmarkt hat sich die Stimmung für den Jahresbeginn 2019 aufgehellt, nachdem sie für das Schlussquartals 2018 gedämpft war. Dies zeigt das neuste Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower.

4 Prozent der befragten Arbeitgeber gehen von einem Aufbau beim Personal in den ersten drei Monaten des neuen Jahres aus, wie Manpower am Dienstag mitteilte. Ebenfalls vier Prozent rechnen mit einem Abbau. Die grosse Mehrheit will ihre Belegschaft aber stabil halten.

Unter dem Strich ergibt sich damit eine unveränderte Arbeitsmarktprognose. Saisonbereinigt resultiert hingegen ein Plus von 2 Prozent, nachdem es bei der Umfrage für das vierte Quartal 2018 ein Wert von -2 Prozent gewesen war. Für das Barometer hat Manpower im Oktober in der Schweiz 752 Arbeitgeber befragt.

Ermutigende Prognose
Manpower-Schweiz-Chef Leif Agnéus spricht von einer für die Arbeitnehmer „ermutigenden Prognose“. Für die Unternehmen werde es angesichts des angespannten Arbeitsmarktes und der seit Monaten niedrigen Arbeitslosenquote aber eine Herausforderung, Kandidaten mit den nachgefragten Kompetenzen zu finden. „Wir müssen alles daran setzen, dass die Wirtschaft nicht durch den Mangel an qualifiziertem Personal gebremst wird“, so Agnéus.

Die bessere Stimmung am Arbeitsmarkt zieht sich laut der Mitteilung durch die meisten Regionen und Branchen. Besonders ausgeprägt sei sie in der Region Zürich sowie in den Sektoren Energie- und Wasserversorgung, Bank- und Versicherungswesen, Immobilien und Dienstleistungen. Den Optimismus im Bereich Energie erklärt sich Agnéus mit der bevorstehenden AKW-Stilllegung, welche Personal benötige.

Im internationalen Vergleich ist der Optimismus für den hiesigen Arbeitsmarkt allerdings mässig. So resultierten in allen Nachbarländern höhere Werte (+3% bis +8%). Noch deutlich besser ist die Stimmung am Arbeitsmarkt in Japan (+27%) und den USA (+20%). (awp/mc/ps)

Manpower

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