BFS: PPI November gegenüber Vormonat leicht rückläufig

Wirtschaftswachstum

Neuchâtel – Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2013 gegenüber dem Vormonat leicht um 0,1 Prozent und erreichte den Stand von 98,1 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Dabei fielen die Produzentenpreise der im Inland hergestellten Güter um 0,1 Prozent, die Importpreise um 0,2 Prozent. Im Vergleich zum November 2012 lag der Index des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,4 Prozent tiefer.

Leichter Rückgang der Produzentenpreise …
Der Produzentenpreisindex ging im November 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Sein Stand liegt bei 98,8 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein Preisrückgang von 0,2 Prozent. Der Index zeigt die Preisentwicklung der im Inland hergestellten Produkte. Dabei werden für die im Inland abgesetzten Produkte die Ab-Werk-Preise und für die Exporte die Preise an der Grenze («free on board: fob») erfasst. In den Preisen sind Mehrwert- und Verbrauchssteuern nicht enthalten.

Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat registrierte man insbesondere für Schlachtschweine, Schweinefleisch, Kunststoffe in Primärformen und pharmazeutische Spezialitäten. Höhere Preise verzeichneten dagegen Rohmilch, Papierprodukte, anorganische Produkte der chemischen Industrie, Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel, Metalle und Metallhalbzeug sowie sonstige nicht wirtschaftszweigspezifische Maschinen.

Für das verarbeitende Gewerbe und die Industrie stiegen die Preise beim Inlandabsatz gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent, während die Exportpreise um 0,1 Prozent sanken. Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau für den Inlandabsatz um 0,2 Prozent höher, während bei den Exportpreisen ein Rückgang um 0,7 Prozent zu verzeichnen war.

… und der Importpreise
Der Importpreisindex zeigte im November 2013 einen Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Der Stand des Indexes beträgt 96,6 Punkte (Basis Dezember 2010 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1,0 Prozent tiefer. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Importpreise ohne Mehrwert- und Verbrauchssteuern sowie ohne Zoll.

Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Erdöl (roh), Erdgas und Treibstoff. Billiger wurden auch Gemüse, Zitrusfrüchte, Papierrohstoffe, Papier und Karton, Druckerzeugnisse, organische und anorganische Produkte der chemischen Industrie. Preiserhöhungen zeigten demgegenüber Heizöl, pharmazeutische Grundstoffe und Spezialitäten sowie Computer. (BFS/mc/ps)

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