Billag bleibt bis 2017 Inkassostelle

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Bern – Die Billag bleibt bis zum Inkrafttreten eines neuen, vom Parlament zu beschliessenden Abgabesystems Inkassostelle für die Radio- und Fernsehempfangsgebühren. Eine öffentliche Neuausschreibung für das Inkasso erfolgt, sobald die Modalitäten des neuen Systems feststehen, schreibt das Bakom in einer Medienmitteilung.

Der Vertrag über das Inkasso der Radio- und Fernsehempfangsgebühren zwischen dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und der Billag läuft Ende 2014 aus. Das UVEK hat beschlossen, diesen Vertrag bis 2017 zu verlängern. Zu diesem Zeitpunkt wird voraussichtlich das neue Abgabesystem in Kraft treten. Ebenfalls auf diesen Zeitpunkt hin wird das UVEK das Mandat des Inkassos neu ausschreiben.

Für die verbleibende Geltungsdauer des bestehenden Gebührensystems erachtet es das UVEK aber als sinnvoll, das Mandat bei der Billag zu belassen, wie das Bakom schreibt. Bei einer Neuvergabe des Inkassomandats für lediglich drei Jahre könnten andere Unternehmen diese Aufgabe angesichts des Aufwands und der Amortisationskosten für Infrastruktur, Informatik und Personal nicht rentabel wahrnehmen. (Bakom/mc/pg)

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