Boris Zürcher wird neuer Leiter der Direktion für Arbeit im Seco

Boris Zürcher

Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco ab August 2013.

Bern – Boris Zürcher wurde zum neuen Leiter der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco ernannt. Der 49-jährige Volkswirtschafter, der bis zu seiner Leitung von BAKBASEL als Vizedirektor und Chefökonom von Avenir Suisse tätig war, tritt seine Funktion Anfang August 2013 an.

Die Direktorin des Seco, Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, hat in Absprache mit Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann den Ökonomen Boris Zürcher, Jahrgang 1964, von Trubschachen i.E., zum Leiter der Direktion für Arbeit im Seco ernannt.

Lehrbeauftragter an Uni Bern
Nach einer Lehre als Maschinenzeichner erlangte Boris Zürcher auf dem zweiten Bildungsweg berufsbegleitend die Matura und studierte anschliessend Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität Bern, wo er 1999 zum Dr. rer. pol. promovierte. Im selben Jahr trat er als Ressortleiter Arbeitsmarktpolitik in die Dienste des Seco ein. 2002 berief ihn Bundesrat Pascal Couchepin zum Wirtschaftsberater des Departementsvorstehers des damaligen Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD – eine Funktion, die er auch für Bundesrat Joseph Deiss und Bundesrätin Doris Leuthard ausübte. Von 2007 bis 2012 war Boris Zürcher als Vizedirektor und Chefökonom des Think Tanks Avenir Suisse tätig. 2012 wurde er Direktor und Chefökonom der BAKBASEL Economics AG. Daneben ist Boris Zürcher seit 2003 Lehrbeauftragter am Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern und seit 2012 Dozent am Swiss Finance Institute (SFI). Boris Zürcher ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Boris Zürcher tritt die Nachfolge von Serge Gaillard an, der im letzten Jahr zum Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung EFV gewählt wurde. (Seco/mc/ps)

Über das Seco
Die Direktion für Arbeit des Seco ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Arbeitsmarktpolitik. Sie sorgt in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und den Kantonen für klare Regeln im Bereich des Arbeitnehmerschutzes, der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitsvermittlung sowie der Öffnung des Arbeitsmarktes nach der Einführung der Personenfreizügigkeit. Ferner vertritt sie die Schweiz bei der Internationalen Arbeitsorganisation.

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